Was hilft gegen Schlafstörungen?

Kräuter, homöopathische Globuli und weitere sanfte Mittel gegen Schlafstörungen

Viele Menschen leiden Nacht für Nacht an Schlafstörungen. Während die einen auf alte Hausmittel setzen, schwören andere auf Rituale oder - im allerschlimmsten Fall - auf die Schulmedizin. Doch welche sanften Mittel gibt es, die genauso gut und ohne Nebenwirkungen helfen?

Ein Glas warme Milch mit Honig wirkt Wunder

Ein bewährtes Hausmittel gegen Schlafstörungen ist ein Glas warme Milch, in das ein Löffel Honig gegeben wird. Dieses sollten Sie jeden Abend in gemütlicher Atmosphäre vor dem Zubettgehen trinken. Der Körper entspannt auf diese Weise und kann abschalten. Zudem sollten Sie versuchen, bereits in dieser Phase der „Schlafvorbereitung“ auf Fernsehen oder laute Musik zu verzichten. Besser ist es, sich mit einem guten Buch die nötige Bettschwere zu holen.

Entspannung und Sport helfen

Vielen gelingt es nicht, vom Alltag abzuschalten und leiden deshalb unter Schlafstörungen, da die Probleme und Themen des Tages weiter im Kopf kreisen und das Einschlafen behindern. Mit ein wenig Bewegung und Entspannung vor dem Zubettgehen können Sie dem jedoch entgegenwirken, den Alltag mit all seinen Problemen und Sorgen zur Seite schieben und den Kopf freibekommen.

Weitere wirksame Mittel

Weitere Mittel gegen Schlafstörungen sind beispielsweise: Vor dem Zubettgehen nicht mehr fernsehen und/oder das Schlafzimmer so schlicht wie möglich einrichten, um Reize zu vermeiden. Ein Schreibtisch, auf dem sich die Arbeit türmt, oder ein aufgestelltes Bügelbrett, welches signalisiert, dass viel Arbeit wartet, haben nichts in einem Schlafzimmer zu suchen. Diese Utensilien behindern die nötige Ruhe, die für einen gesunden Schlaf benötigt wird.

Sanfte Mittel gegen Schlafstörungen

  • Warme Bäder mit Baldrianextrakt, Hopfenblüten, Lavendel- oder Melissenöl wirken gegen innere Unruhe und stressbedingte Anspannung.
    Tipp: Nicht zu heiß und nicht länger als 20 Minuten baden.
  • Je 20 g Zitronenmelisse, Hopfenzapfen und Minze mit 40 g Baldrianwurzel mischen. 10 g mit 150 ml kochendem Wasser aufbrühen, 15 Minuten ziehen lassen, abends trinken. Wirkt Schlaf fördernd und nervenberuhigend.
  • Je 10 g Johanniskraut und Passionsblume mit je 5 g Baldrianwurzel und Lavendelblüten mischen. Einen Teelöffel voll mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abends trinken. Hilft gegen Schlafstörungen bei Depressionen.
  • Ayurvedischer Schlaftrunk: 150 ml Milch mit einer Prise Safran bei geringer Hitze 30 Minuten köcheln lassen, mit 10 g gemahlenen Mandeln, etwas braunem Zucker und Muskatnuss verrühren. Wirkt beruhigend und fördert die Melatoninproduktion.
  • Eine Handvoll Anissamen oder 10 Tropfen Anisöl in eine Schüssel mit kochendem Wasser geben und den Dampf inhalieren. Das entspannt und bringt angenehme Träume.
  • Machen Sie unmittelbar vor dem Schlafengehen 10 Minuten Wassertreten in kaltem Wasser. Das kostet etwas Überwindung, lässt Sie aber sofort einschlafen.

Tipp: Manche verschreibungspflichtigen Medikamente verursachen anhaltende Schlafstörungen. Dazu gehören Betablocker, Cortison, Appetitzügler, einige Antidepressiva und Verhütungsmittel. Falls Sie nicht sowieso auf auf natürliche Heilmittel, TCM, Homöopathie etc. umsteigen möchten, sollten Sie Ihren Arzt für Naturheilkunde nach einem nebenwirkungsärmeren Präparat fragen.

Globuli gegen Schlafstörungen

  • Aconitum D12 bei Schlafstörungen durch Alpträume bei seelischen Belastungen
  • Sulfur D12, wenn innere Unrast, Ungeduld und Reizbarkeit ein Abschalten unmöglich machen
  • Chamomilla D12 bei Schlafstörungen durch quälende Sorgen
  • Cocculus cacti D12 gegen Schlafstörungen durch anhaltende Überforderung
  • Dreimal täglich fünf Globuli

Weitere Infos hierzu: Homöopathie

Fazit: Dauerhafte Schlafstörungen können zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Doch bevor Sie auf betäubend wirkende Schlafmitteln zugreifen, vertrauen Sie lieber auf die Kraft von Heilkräutern, Entspannungsübungen und homöopathischen Globuli.

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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