Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Kräutertee, Wärmeanwendungen und weitere sanfte Mittel gegen Bauchschmerzen

Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Ziehend, stechend oder kolikartig treten Bauchschmerzen meist auf. Manchmal steckt eine ernste Erkrankung dahinter, doch häufiger sind diese Beschwerden harmlos und kommen meist von falschen Essgewohnheiten, verdorbenen Lebensmitteln oder aufgrund von Stress. Natürlich sind die Schmerzen unangenehm, aber Hausmittel und Naturheilmittel können hier gute Dienste leisten.

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Wärme - ein wirksames Hausmittel gegen Bauchschmerzen

Das einfachste und wirksamste Mittel steht in fast jedem Haushalt zur Verfügung, nämlich Wärme. Hier kann zwischen vielen Möglichkeiten gewählt werden.

Ob Kirschkernkissen oder Wärmflasche ist egal. Das Kirschkernkissen kann im Backofen erwärmt werden. Wichtig ist, dass es nicht zu heiß wird und noch gut auf den Bauch aufgelegt werden kann. Genauso ist es mit der Wärmflasche. Bitte kein kochendes Wasser einfüllen. Dies kann zu Verbrennungen führen. Auch warme Kartoffeln wärmen den Bauch auf sanfte Weise.

Diese Kräuter lindern die Beschwerden

Kräutertees stehen bei Schmerzen im Bauch ganz oben. Kamille, Koriander und Kümmel als Tee, haben eine wohltuende und krampflösende Wirkung.

  • Zur innerlichen Anwendung hat sich Koriandertee gut bewährt. Diesen gibt es in der Apotheke zum einfachen Aufbrühen zu kaufen.
  • Auch können verschiedene Kräutermischungen getrunken werden.
  • Als mildernder Tee hat sich folgendes Rezept bewährt: 1 Teelöffel Kamilleblüten und 1 Teelöffel Brombeerblätter mit 1/4 Liter heißem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Ohne Süßen in kleinen Schlucken trinken.
  • Auch Pfefferminze, Fenchel und geriebener Ingwer sind alte Hausmittel.

Wirksame Maßnahmen gegen Bauchschmerzen

Neben den wohltuenden Tees gibt es weitere verschiedene nicht-medikamentöse Maßnahmen, gegen Bauchschmerzen.

  • Qigong und Meditation, Yoga, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobson können Schmerzen lindern, immer vorausgesetzt, es liegen keine körperlichen Ursachen vor.
  • Eine sanfte Massage im Uhrzeigersinn hilft Verkrampfungen zu lösen.
  • Regelmäßige Bewegung ist überhaupt sehr wichtig. Dadurch wird die Darmtätigkeit angeregt und es kommt seltener zu Verstopfungen, die häufig eine Ursache für die unangenehmen Krämpfe sind. 

Ernährung bei Bauchschmerzen 

Bei Bauchschmerzen mangelt es häufig am Appetit. Aber regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig, um den Körper mit der notwendigen Energie zu versorgen. Wichtig ist auch, nicht zu hastig zu essen, denn dabei wird vermehrt Luft geschluckt und dies führt zu unangenehmen und teilweise schmerzhaften Blähungen. Auch kohlensäurehaltige Getränke sind dafür verantwortlich, also besser meiden. Ebenso machen Hülsenfrüchte und Zwiebeln, Bauchschmerz geplagten Menschen zu schaffen. Deshalb besser verzichten oder nur geringe Mengen essen.

Tipp: Um den Darm zu pflegen und zu beruhigen, sollten Karottensuppe und Haferbrei fester Bestandteil des Speiseplans werden. 

Maßnahmen bei krankheitsbedingten Bauchschmerzen 

Einige Lebensmittel verursachen Bauchbeschwerden. Da steht an erster Stelle die Laktoseintoleranz und damit der weitgehende Verzicht auf Milchprodukte. Hat der Heilpraktiker oder der Arzt für Naturheilkunde eine Zöliakie festgestellt, muss auf glutenfreie Nahrung umgestellt werden. Um einer Unverträglichkeit auf die Spur zu kommen, sollte ein Ernährungstagebuch geführt werden.

Grundsätzlich ist eine ballaststoffreiche Ernährung sinnvoll, immer in Verbindung mit ausreichend Flüssigkeit. Sollte jedoch eine Divertikulitis vorliegen, also krankhafte und entzündliche Ausstülpungen im Darm, ist es besser, die Ballaststoffe zu reduzieren, um den Darm nicht unnötig zu reizen.

Fazit: Sie sehen also, es muss nicht immer gleich Chemie aus der Apotheke sein. Viele Hausmittel und Maßnahmen helfen auf natürliche Weise. Zudem findet man sie oftmals am Wegrand im Wald und spart zusätzlich Geld.

Weitere Mittel gegen Bauchschmerzen:

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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