Was hilft gegen Unterleibsschmerzen?

Kräutertees, Mineralien und weitere sanfte Mittel gegen Unterleibsschmerzen

Was hilft gegen Unterleibsschmerzen?

Wir denken bei Unterleibsschmerzen wohl in erster Linie an die Menstruationsbeschwerden einer Frau. Diese krampfartigen Schmerzen im unteren Bauchraum können sehr quälend und somit unerträglich sein. Unterleibsbeschwerden treten jedoch nicht nur bei der monatlichen Periode auf. Die Ursachen dieser Schmerzen sind sehr vielseitig, und es können unterschiedliche Organe, wie beispielsweise Eierstöcke, Blase, Harnleiter und Nieren oder gar der Blinddarm betroffen sein. Bei ungeklärten Schmerzen im Unterleib sollte unbedingt ein Therapeut konsultiert werden. Wir beschränken uns hier nun auf krampfartige, ziehende Unterleibsschmerzen, wie sie vor allem bei der Menstruation zu beobachten sind und die man durch einfache Naturheilmittel sehr gut lindern kann.

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Wärme ist ein bewährtes Mittel

Es ist einfach, bei Unterleibsschmerzen schnell eine Tablette einzunehmen. Zugegeben, Schmerztabletten wirken schnell. Aber sie sind nun mal, wie alle chemischen Produkte, nicht ganz ungefährlich, denn sie können Organe wie den Magen, die Nieren oder die Leber schädigen. Es gibt jedoch einfache, aber durchaus wirksame Hausmittel, auf die man ohne Bedenken zurückgreifen kann. Ein warmes Bad mit entspannenden Badezusätzen ist auf jeden Fall sehr hilfreich. Auch die altbewährte Wärmflasche wirkt oft Wunder. Doch es gibt weitere sanfte Mittel.

Kräutertee ist ein wirksames Hausmittel

Gegen quälende und krampfartige Unterbauchbeschwerden ist nicht nur ein Kraut gewachsen. Zu empfehlen ist eine Kräutermischung aus Frauenmantel, Gänsekraut und Eisenkraut. Diesen Heilkräutern werden krampflösende Eigenschaften zugeschrieben. Hinzugefügt werden Ingwer, Zitronenverbene und Rosenblüten. Und dazu noch eine Wärmflasche auf den Bauch. Eine wahre Wohltat.

Mineralien und Vitamine helfen

Wichtig ist ein ausgeglichener Mineralhaushalt. Eine krampflösende Wirkung hat vor allem das Magnesium. Täglich sollten 300 mg möglichst in einer einzigen Dosis zu sich genommen werden. Aber auch Kalium und Vitamin-B-Präparate haben, wenn sie regelmäßig eingenommen werden, eine positive Wirkung auf die Psyche und wirken somit krampflösend bei Unterleibsschmerzen.

Weitere bewährte Mittel gegen Unterleibsschmerzen

Ein weiteres bewährtes Mittel bei Unterleibsschmerzen ist der Mönchspfeffer. Besonders angesagt zur Linderung bei PMS (Prämenstruelles Syndrom) und Wechseljahresbeschwerden. Da die Inhaltsstoffe des Mönchspfeffers variieren, ist es besser Tropfen oder Tabletten einzunehmen, da ein Teeaufguss u. U. nicht die gewünschte Wirkung bringt. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf den Mönchspfeffer besser verzichtet werden.

Weitere Infos hierzu: Mönchspfeffer

Bereits im Mittelalter linderten die Schwedenkräuter mit ihren natürlichen Inhaltsstoffen u. a. Unterleibsschmerzen. Sie können als fertiges Präparat gekauft werden oder als Kräutermischung für einen Teeaufguss. 

Wichtig: Bei Unterleibsbeschwerden sollte grundsätzlich kein Kaffee oder schwarzer Tee getrunken werden, auch auf Alkohol und Nikotin verzichten.

Bei Unterleibsschmerzen sind häufig die Nerven im Lendenwirbelbereich gereizt. Sanfte Druckmassagen im Bereich zwischen dem unteren Lendenwirbel und dem Steißbein können wahre Wunder bewirken. Auch eine Bauchmassage kann Linderung bringen. Für 2 bis 5 Minuten ohne Druck im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum massieren. Ätherische Öle mit milden Inhaltsstoffen sind dafür am besten geeignet. Dazu gehören Kamille-, Lavendel-, Fenchel- und Orangenöl. 

Entspannende Musik und eine bequeme Ruhehaltung sind nach der Massage hilfreich. 

Fazit: Wer häufig unter Unterleibsschmerzen leidet und eine ernste Erkrankung ausschließen kann, dem können diese Hausmittel sehr gut helfen. Wer künftig mehr Bewegung, Yoga oder Gymnastik in den Alltag einplant, wird auch dadurch sehr bald eine Besserung feststellen.

Weitere Mittel gegen Unterleibsschmerzen:

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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