So erkennen Sie, ob Sie an einem Lipödem leiden

Speziell Frauen stehen oft vor der Frage, ob sie an einem Lipödem leiden und wie sie erkennen können, ob es sich um diese Erkrankung handelt

Erstmals im Jahr 1940 wurde das Krankheitsbild beschrieben, an dem überwiegend Frauen leiden. Statistisch ist tatsächlich jede zehnte Frau betroffen, nur in wenigen Fällen müssen sich Männer dieser Erkrankung stellen. Bei den ersten Anzeichen geistert die Frage durch den Kopf, ob der eigene Körper betroffen sein könnte. Daher ist es so wichtig zu wissen, ob die beobachteten körperlichen Veränderungen auf ein Lipödem hinweisen. Erhärtet sich der Verdacht, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Wir geben Ihnen Hinweise, worauf Sie achten müssen.

Was ist ein Lipödem?

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine chronische, also nicht heilbare Fettverteilungsstörung. Sie führt zu einem unproportionalen Körperbau. Begleitet ist sie durch starke Schmerzen bei Berührung. Sie tritt meist dann auf, wenn der weibliche Körper durch eine Hormonumstellung ohnehin starken Veränderungen ausgesetzt ist, also im Zusammenhang mit der Pubertät, einer Schwangerschaft oder den Wechseljahren. Ähnlich einer Cellulite bilden sich mit Fortschreiten der Erkrankung im Unterhautgewebe vor allem der Beine kleine Unebenheiten und Dellen aus. Auch die Arme können betroffen sein, während der Rumpf sowie Hände und Füße keine Merkmale aufweisen. Die genannten Faktoren sind bereits Hinweise auf eine mögliche Erkrankung.

Welches sind weitere typische Anzeichen?

Sie stellen fest, dass sich an Beinen und Armen symmetrisch vermehrt Fett im Unterhautgewebe bildet, obwohl Ihr übriger Körper keine zusätzlichen sichtbaren Fettreserven anlegt? Das können erste Anzeichen für das Stadium 1 des Lipödems sein. Bei Aktivität und im Tagesverlauf schwellen die Beine an und werden schwer. Insbesondere wenn Berührungsschmerz und Druckempfindlichkeit hinzukommen, sollten Sie hellhörig werden. Noch ist die Haut eher weich und zart, es zeigen sich aber häufig blaue Flecken ohne erkennbaren Grund. In Stadium 2 bilden sich bereits Knötchen, Stadium 3 ist gekennzeichnet durch eine starke Umfangsvermehrung und eine grobe, verhärtete Hautoberfläche (Fibrosen). Weitere Indizien sind ständig kalte Gliedmaßen, selbst nach einer heißen Dusche, und die Bildung von Besenreisern. Bitte lassen Sie sich bei einem Verdacht auf ein Lipödem über Behandlungsmöglichkeiten beraten. Manche Symptome können auch auf andere Gesundheitsprobleme hinweisen, und je früher eine Behandlung beginnt, desto effektiver verläuft sie.

Was kann gegen diese chronische Erkrankung helfen?

Die Ursache der Fettverteilungsstörung ist bisher nicht vollständig erforscht. Mediziner gehen von einer genetischen Komponente gepaart mit hormonellen Einflüssen aus. Die Ernährung spielt keine Rolle bei der Entstehung, obwohl fälschlicherweise oft schlicht Übergewicht (Adipositas) diagnostiziert wird. Eine Gewichtsreduktion und eine ausgewogene Ernährung können aber die Symptome lindern. Ernährung ist bei einem Lipödem daher ein wichtiger Baustein in der Behandlung. Hauptansatz in der Lipödemtherapie ist jedoch die „komplexe physikalische Entstauungstherapie“ (KPE). Dabei wird durch Physiotherapie und Lymphdrainage zunächst der Körper entstaut und Wassereinlagerungen abgeleitet. Sind die Gliedmaßen gut entstaut, werden sie durch Kompressionsmaßnahmen in die „Erhaltungsphase“ überführt, die verhindern soll, dass die Krankheit fortschreitet. Schmerzen werden dadurch gemindert. Eine gut abgestimmte Hautpflege und regelmäßiger Sport, insbesondere Schwimmen, Aqua-Jogging, Nordic Walking und Radfahren, ergänzen die Behandlung.

Fazit

Ein Lipödem ist eine chronische Erkrankung, die unbedingt in die Hand eines erfahrenen Arztes gehört.

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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