Häufige Hauterkrankungen: Symptome und Behandlungsdetails

Die Haut ist ein echtes Multitalent: Als größtes menschliches Organ schützt sie unseren Körper vor Krankheitserregern, reguliert die Körpertemperatur und nimmt Sinneseindrücke auf. Ihre vielfältigen Aufgaben vermag jedoch nur gesunde Haut mit intakter Hautbarriere zu erfüllen. Diese Hautgesundheit kann von unterschiedlichsten Krankheiten beeinträchtigt werden: Akne ist die weltweit häufigste Hauterkrankung und tritt vor allem in Phasen hormoneller Umstellung auf. Krankheiten wie atopische Dermatitis und Schuppenflechte (Psoriasis) sind wiederum oft genetisch bedingt. 

Weitere Hautkrankheiten (Dermatosen) werden durch Viren verursacht, wie die meisten Warzen beispielsweise. Dazu kommen verschiedene durch Parasiten- oder Pilzbefall bedingte Befunde. Hautkrebserkrankungen gehen hingegen fast ausnahmslos auf übermäßige UV-Strahlung zurück. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine Hautkrankheit erkennen, wie Sie vorbeugen können und was bei der Behandlung zu beachten ist.

Anzeichen von Hautkrankheiten: Wie man sie voneinander unterscheiden kann

Auf eine Erkrankung deuten Hautveränderungen hin, die nicht auf normale Entwicklungen wie beispielsweise die Hautalterung zurückzuführen sind. Eine Hautkrankheit kann akut auftreten oder sich zu einer chronischen Erkrankung entwickeln. Zu den häufigsten Anzeichen zählen:

●    Juckreiz
●    Trockene, schuppige Haut
●    Ausschlag
●    Rötungen
●    Schwellung
●    Quaddeln
●    Bläschen
●    Flecken
●    Papeln, Pusteln und Mitesser

Nicht-infektiöse Hauterkrankungen wie atopische Dermatitis, Schuppenflechte und Akne

Verschiedene Krankheiten können durchaus ähnliche Symptome hervorrufen: Das atopische Ekzem (früher unter der Bezeichnung Neurodermitis bekannt) und die Schuppenflechte (Psoriasis) zeigen sich beide durch rötliche, oft juckende Hautausschläge. Manchmal kommt es auch zur Bildung nässender Bläschen. Es handelt sich jedoch um verschiedene Krankheiten und die Unterschiede zeigen sich unter anderem in den verschiedenen Körperpartien, die typischerweise betroffen sind. 

Die atopische Dermatitis tritt überwiegend im Gesicht und am Hals, an Armen und Händen auf, während sich Schuppenflechte auch an den Beinen, an Knien und Ellbogen, in Körperfalten, z. B. am Gesäß und am Haaransatz zeigen kann. Außerdem weist die Haut bei Schuppenflechte die charakteristischen, silbrigen Schüppchen auf, die sich infolge der zu schnellen Hauterneuerung bilden.

Eine typische Akne-Erkrankung geht hingegen mit einer übermäßigen Talgproduktion und durch verhornten Talg verstopften Talgdrüsenkanälen einher. Häufig entstehen in der Folge Mitesser, Pusteln und Papeln, die sich entzünden können. Werden sie aufgekratzt, besteht die Gefahr von Narbenbildung.

Infektiöse Hauterkrankungen wie Warzen, Scabies und Fußpilz

Zu den ansteckenden Dermatosen gehören zum Beispiel durch Viren hervorgerufene Warzen. Verantwortlich für ihre Entstehung sind bestimmte Humanpapillomviren, die Epithelzellen der Haut infizieren und dort ein unkontrollierbares Wachstum auslösen. Diese Viren werden oft an Orten übertragen, wo viele Menschen aufeinandertreffen und barfuß gehen, wie Schwimmbäder oder Umkleiden von Sporthallen. 

Ebenfalls hoch ansteckend sind parasiten- oder pilzbedingte Hauterkrankungen wie Krätze (Scabies), Kopfläuse oder Fußpilz, der durch Dermatophyten (Fadenpilze) hervorgerufen wird. 

Besondere Merkmale für die Behandlung von Hautkrankheiten 

Die „Behandlung von Hauterkrankungen“ setzt je nach individuellem Befund an verschiedenen Stellen an: Wichtig ist einerseits, die Krankheit als solche zu bekämpfen. Dies kann mit der Einnahme von Medikamenten oder durch Auftrag von geeigneten Cremes oder Lotionen erfolgen. Andererseits gilt es, Symptome zu lindern und damit die Lebensqualität zu erhöhen. Betroffene leiden häufig stark unter Beeinträchtigungen wie beispielsweise Juckreiz, der außerdem auch den nächtlichen Schlaf stören kann. Generell führen sichtbare Hauterkrankungen oft zu starken psychischen Belastungen: Manche Erkrankten fühlen sich regelrecht stigmatisiert. Die Symptomlinderung erfolgt ebenfalls durch verordnete Medikamente oder auch Pflegeprodukte. Einen dritten Ansatz bieten Behandlungen der Ästhetischen Dermatologie, wie beispielsweise Fruchtsäurepeelings bei Akne-Narben oder Gefäßlaserbehandlungen bei erweiterten Äderchen aufgrund einer Rosacea-Erkrankung. Es gibt also viele Möglichkeiten, Gesundheit und Schönheit der Haut wiederherzustellen.

Warum sollte ich keine Selbstmedikation durchführen? 

Das Internet ist voll von Ratschlägen und Tipps, wie mit Hausmitteln Hautkrankheiten wie etwa Schuppenflechte kuriert oder gelindert werden können. Diese sind jedoch sehr mit Vorsicht zu genießen: Für eine fundierte Diagnose braucht es Sachverstand – der Laien ja meistens fehlt. Möglicherweise wird dann mit Mitteln experimentiert, die nicht zum eigenen Krankheitsbild passen. Im besten Fall verlieren Sie damit wertvolle Zeit, im schlechteren Fall kann es zu Hautreizungen oder -schädigungen kommen. Noch eindeutiger ist der Fall bei allen infektiösen Krankheiten, bei denen andere angesteckt werden können, wenn nicht medizinisch, sondern mit Hausmitteln zum Beispiel gegen Fußpilz vorgegangen wird.

Wie Sie Hautkrankheiten vermeiden können

Erkrankungen der Haut lassen sich nicht immer verhindern. Wenn Sie aber bestimmte Auslöser kennen, auf die Ihre Haut reagiert, ist dies schon ein guter Schritt in die richtige Richtung. Bei Psoriasis und atopischem Ekzem gilt zum Beispiel Stress als typischer Auslöser. Betroffene sollten deshalb auf einen gesunden Lebensstil und genügend Ausgleich achten. Generell ist für eine gesunde Haut eine ausgewogene Lebensführung, das Trinken von reichlich Wasser und möglichst ein Verzicht auf Alkohol und Nikotin empfehlenswert. Bei einer infektiösen Hautkrankheit helfen nur ein striktes Einhalten von Hygienemaßnahmen, um Warzen, Scabies und Fußpilz gar nicht erst zu bekommen. Mit welcher Behandlung von Hautkrankheiten wurde Ihre Haut geheilt? Teilen Sie Ihre Erfahrungen gerne mit uns! 

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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