Unsere Blutdruckmessgerät Auswahl im Vergleich

Blutdruckmessgerät Produkte vergleichen und von praktischen Tipps profitieren

Blutdruckmessgerät

Kommt es zu gesundheitlichen Beschwerden, raten Ärzte häufig zum Kauf eines Blutdruckmessgerätes. Dies wird vor allem nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall empfohlen, doch für gesunde Personen ist es ebenfalls von Vorteil, in regelmäßigen Abständen diese überaus wichtigen Werte zu überprüfen, da ein zu hoher Blutdruck über Jahre hinweg unerkannt bleiben kann.

Wo früher Manometer und Stethoskop zum Einsatz kamen, messen heutzutage vollautomatische Geräte den Blutdruck und sind dabei verlässlich. Doch was genau macht eigentlich ein gutes Blutdruckmessgerät aus und welche Funktionen sowie Merkmale sind unumgänglich? Solche und noch weitere Fragen klärt dieser Ratgeber mit vielen hilfreichen Fakten sowie nützlichen Informationen – zusätzlich gibt es wichtige Tipps und Tricks, welche sich mit dem richtigen Umgang eines Blutdruckmessers beschäftigen.

Blutdruckmessgerät in der Auswahl

Verschiedenfarbige Anzeige für besseres Verständnis

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Mit der Zunahme an Lebensjahren sind kleine Gadgets eine ideale Lösung, um die Gesundheit besser zu überwachen. Dieses digitale Messgerät berechnet den Blutdruck innerhalb von wenigen Sekunden. Besonders praktisch ist eine intelligente Warneinrichtung, welche Herzfrequenz-Unregelmäßigkeiten sofort anzeigt. Dazu ist das Display mit einer dreifarbigen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, die je nach Höhe des Blutdrucks, verschiedene Farben anzeigt. Der große LCD-Bildschirm besitzt eine große, einfach zu lesende, Digitalanzeige sowie integrierte Lautsprecher für Sehbehinderte. Ein Alarm erinnert zudem daran, dass der Blutdruck täglich zur gleichen Zeit gemessen wird, damit ein vollständiges und klares Bild entsteht.


Für Zuhause und unterwegs

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Während des Trainings den Blutdruck zu überwachen, kann sehr nützlich sein. Dieses kleine, leichte Gerät lässt sich ganz einfach auf dem Handgelenk tragen. In wenigen Minuten werden klinisch genaue Ergebnisse geliefert. Die Daten sind einfach auf dem großen Bildschirm abzulesen, welcher durch unterschiedliche Farben den Gesundheitszustand anzeigt. Zudem bietet das Produkt bis zu 180 Speicherplätze, die von zwei Personen angewendet werden können. Zusätzlich berechnet das Gerät automatisch einen Durchschnittswert der letzten Messungen. Ein starkes, robustes Gehäuse erleichtert den Transport des batteriebetriebenen Messutensils. Weiterhin ist eine praktische Tasche im Lieferumfang enthalten.


Einfach zu bedienen

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Ein schlichtes Design mit einer genauso leichten Bedienung sticht bei diesem Gerät besonders hervor. Per Knopfdruck wird eine automatische Messung eingeleitet, die exakt den Zustand des Körpers anzeigt. Stress, Schlafmangel oder ernstere Herzrhythmusstörungen kann dieses Messgerät sofort erkennen und zeigt die Ergebnisse auf einem gut lesbaren Display mit Hintergrundbeleuchtung an. Ein interner Speicher sammelt alle Daten von bis zu 60 Messungen. Das Produkt mit geringem Gewicht in einem gratis beigelegten Etui ist ein idealer Begleiter für unterwegs und auch im Urlaub.


Aufbau und Funktionsweise von einem Blutdruckmessgerät

Erfinder des ersten Blutdruckgerät-Messverfahrens mit einer pneumatischen Manschette aus dem Jahre 1896 ist Scipione Riva-Rocci, ein Mediziner aus Italien; in den Folgejahren entwickelten und optimierten andere Ärzte das Verfahren weiter. Heutzutage ist ein Blutdruckmessgerät dazu in der Lage, Messungen voll automatisiert durchzuführen, doch ohne diese Technik ist es in nicht möglich, den Blutdruck zu ermitteln.

Während einer Messung erzeugt das Gerät Gegendruck, welcher dem arteriellen Druck gegenübersteht – dieser erhöht sich so weit, bis kein Blut mehr in der Arterie fließt. Ab diesem Zustand lässt die Blutdruckmanschette nach und nach Luft über ein Ventil ab – fließt das Blut wieder langsam, ermitteln entsprechende Sensoren kleinste Schwingungen im Blut. Mit diesem Vorgang erfolgt die Feststellung vom aktuellen Blutdruck, dieser ist anschließend auf einer Anzeige in „Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) ablesbar. Es nimmt lediglich wenige Sekunden in Anspruch, bis weitere Daten, wie beispielsweise Pulsmessung oder Arrhythmie-Erkennung (Herzrhythmusstörung), vom Gerät erhoben werden.

Die wichtigsten Kaufkriterien

Möchten sich Interessenten ein Blutdruckmessgerät kaufen, ist auf folgende Punkte zu achten:

  • Messbereich (Handgelenk oder Oberarm)
  • Größe der Manschette (Umfang) in cm
  • Anzahl Speicherplätze und Benutzer
  • Pulsmessung
  • Erkennung von Herzrhythmusstörungen
  • Berechnung von Mittelwerten
  • Abschaltautomatik
  • Ausstattung wie Transporttasche, Ladekabel und Batterien

Wer benötigt einen Blutdruckmesser?

Bluthochdruck ist in Deutschland und weltweit allgemein verbreitet, allein hierzulande sind mehrere Millionen Bürgerinnen und Bürger davon betroffen. Das Erschreckende: Zwei Drittel wissen nichts von ihrer Krankheit. Der Hochdruck ist unter dem fachkundigen Begriff “arterielle Hypertonie” bekannt und hat weitere gesundheitliche Folgen – sogar ein früheres Ableben ist durch diese Erkrankung möglich. Deshalb empfiehlt es sich, auch als gesunde Person in regelmäßigen Abständen seine Werte zu erfassen und seinen Blutdruck im Auge zu behalten.

Einige Vorteile von einem Blutdruckmessgerät

  • Langfristige Vorsorge der Gesundheit
  • Kein ständiger Besuch bei einem Arzt notwendig
  • Arrhythmie-Erkennung warnt bei Herzrhythmusstörungen
  • Meldung durch zu hohen Blutdruck

Diese Blutdruckmessgerät-Typen stehen zur Auswahl

Oberarm-Blutdruckmessgerät

Hier ist die Manschette am Oberarm zu fixieren, damit sie sich in der gleichen Höhe wie das Herz befindet. Per Knopfdruck erfolgt die vollautomatische Messung sämtlicher Werte, welche auf einer modernen Anzeige abgelesen werden – diese Methode nutzen zudem häufig Ärzte.

Blutdruckmessgerät am Handgelenk

Hierbei erfolgt die Erfassung der Daten auf der Innenseite vom Handgelenk; dies hat den Vorteil, dass Personen Messungen vollkommen allein durchführen können. Gleichzeitig sind diese Geräte klein sowie handlich und lassen sich auf Reisen komfortabel verstauen und mitnehmen.

Analoge Blutdruckmessung

Alternativ auch als Aneroid bekannt, ist der Wert bei dieser Methode an einem Manometer abzulesen. Das Pumpen erfolgt manuell mit der Hand und ist im Gegensatz zu vollautomatischen Geräten eher unkomfortabel.


Funktionen und Ausstattungsmerkmale

Anzahl der Speicherplätze und Gastmodus

Moderne Blutdruckmessgeräte arbeiten voll automatisiert, es ist lediglich ein Knopfdruck notwendig. Anstatt wie früher gemessene Werte per Hand zu notieren, lassen sich diese heutzutage elektronisch abspeichern, hierfür stehen eine bestimmte Anzahl an Plätzen zur Verfügung – einige Produkte bieten sogar die Nutzung für mehrere Personen an. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, je nach Modell zwei bis vier verschiedene Profile anzulegen.

Erkennung von Herzrhythmusstörungen

Professionelle Geräte überprüfen neben dem Blutdruck weitere wichtige Werte, welche in bestimmten Momenten lebensrettend sein können. So erkennen einige Modelle unter anderem Herzrhythmusstörungen frühzeitig; auf dem Bildschirm erfolgt die Anzeige mit einem entsprechenden Hinweis, sodass betroffene Personen unverzüglich ihren Arzt kontaktieren können.

Die Funktion ist in der Regel gegen einen kleinen Aufpreis erhältlich.

Display mit großen Symbolen

Analoge Messsysteme mit einem Zeiger gehören vorwiegend bei privaten Anwendern nahezu der Vergangenheit an, heutzutage sind zum größten Teil digitale Blutdruckmessgeräte von erhältlich, welche auf einem LCD alle Werte anzeigen. Wahlweise ist sogar eine Bedienung mit Touch möglich; die Hintergrundbeleuchtung spendet zudem Licht in dunklen Räumlichkeiten.

Prüfsiegel der Hochdruckliga

Wann ist der Blutdruck eigentlich zu hoch, niedrig oder normal? Verschiedene Angaben sorgen bei Nutzern für Verwirrung, weshalb sich die Weltgesundheitsorganisation in der Pflicht fühlte. Es folgte die Festlegung von bestimmten Werten, aus denen die 3 Ergebnisse, sowie Bereiche resultieren: So zeigen einige Modelle auf einer Skala an, in welchem Bereich das Resultat liegt.

Demnach gelten unter anderem folgende Ergebnisse als normal:

  • Systolisch: 120 – 129
  • Diastolisch: 85 - 89

Ausstattung

Um direkt loszulegen und einen hohen Komfort genießen zu können, sind einzelne Modelle mit einem bestimmten Zubehör ausgestattet – so liegen unter anderem ein Blutdruckpass sowie Batterien mit bei. Um auf Reisen den Blutdruck zu messen, ist eine Tasche von Vorteil. Sind alle notwendigen Dinge im Lieferumfang vorhanden, so benötigt es keinen weiteren Zukauf von Zubehör.

Verbindung per App

Wem die begrenzte Anzahl an Speicherplätzen nicht ausreichend erscheint, kann sich alternativ für einen Export der Daten entscheiden. Hierfür bieten einige Hersteller Möglichkeit, das Blutdruckmessgerät mit einer App zu koppeln. Wahlweise erfolgt die Übertragung per kabellosem Bluetooth oder mit einem USB-Kabel.

Vorteil: Dank App ist die Speicherkapazität unbegrenzt, des Weiteren erinnern mobile Anwendungen auf Smartphones und Tablets daran, wann die nächste Messung durchzuführen ist.

Auf diese Punkte ist bei einem Kauf zu achten:

  • Wo erfolgt der Messbereich (Oberarm oder Handgelenk)?
  • Größe (Passform) der Manschette
  • Funktionen wie Erkennung von Rhythmusstörungen, Bluthochdruck, Pulsmessung, etc.
  • Anzahl der Speicherplätze
  • Anlegen von mehreren Profilen
  • Berechnung des Mittelwertes

Wer zahlt ein Blutdruckmessgerät?

Entscheidet sich eine gesunde Person für eine vorsorgliche Messung, so sind die Kosten in vollem Umfang selbst zu tragen – anders sieht es aus, wenn ein Arzt Beschwerden diagnostiziert und Blutdruckmessgerät auf Rezept veranlasst. Ist die tägliche Messung angeordnet, muss sich der Patient an den Anschaffungskosten prozentual beteiligen, der Anteil liegt beispielsweise bei 10 Prozent und variiert je nach Regelleistung der Kasse.


Was bedeuten bei einem Blutdruckmessgerät Werte wie PP oder Dia?

Die folgenden Punkte geben eine kurze Erklärung der einzelnen Kürzel:

Dia

Bedeutet Diastole oder diastolisch – dabei handelt es sich um den Druck, mit dem sich das Herz mit Blut füllt.

PP

Gibt Aufschluss über den Pulsdruck, auch als Pulsamplitude bekannt. Dies ist der Druckunterschied zwischen Systole und Diastole, also die Dehnbarkeit der Arterien – alternativ als Puls.

Sys

Systolisch oder auch Systole – dieser Wert gibt den Druck der Strömung des Blutes wieder, welches das Herz verlässt.


Was ist besser – Messung an Handgelenk oder Oberarm?

Viele Ärzte sind sich sicher, dass die Messung am Oberarm besser ist, dies liegt daran, dass direkt auf Höhe vom Herz anzusetzen ist. Doch diese Methode hat den Nachteil, dass Oberarm-Geräte größer und schwieriger in der Handhabung sind; Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk hingegen sind im Umgang handlicher und um einiges leichter sowie kleiner. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, dass Anwender eine Messung problemlos ohne weitere Hilfe allein durchführen können.


Blutdruckmessgerät - das Fazit

Blutdruckmessgeräte dienen der Gesundheitsvorsorge und helfen Patienten dabei, die eigenen Werte im Blick zu behalten – statt den regelmäßigen Gang zum Arzt anzutreten, bieten die komfortablen Geräte die Option, Messungen bequem von zu Hause aus durchzuführen. Vollautomatische Überprüfungen an Handgelenk oder Oberarm sind mit nur einem Knopfdruck realisierbar und warnen auf Wunsch sogar vor gefährlichen Herzrhythmusstörungen.

Bei einigen Produkten lassen sich mehrere Benutzerprofile anlegen, ein Speicher zeichnet zudem alle festgestellten Werte auf. Per Bluetooth sowie USB erfolgt auf Wunsch die Übertragung der Ergebnisse auf ein Smartphone, welches gleichzeitig regelmäßig an eine anstehende Überprüfung erinnert. Die Mittelwertberechnung zeigt den Durchschnitt der letzten Tage an, auf diese Weise können Nutzer einen Überblick über längere Zeiträume erhalten.

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