
Schmerzen in den Wechseljahren
Viele Frauen klagen über unterschiedliche Formen von Schmerzen in den Wechseljahren. Natürliche Heilmittel können helfen, die Beschwerden zu lindern.
Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, Schmerzen in den Gelenken und Muskeln, Bauch- und Brustschmerzen, Rückenschmerzen oder Schmerzen beim Verkehr sind typische Begleiterscheinungen des Klimakteriums (Wechseljahre). Sie sind alle hormonell mit gesteuert, sei es durch schwankenden Hormonstatus oder das Absinken bestimmter Hormone. Je nach Phase des Klimakteriums verursachen die Wechseljahre Schmerzen unterschiedlicher Art und Intensität. Außer den hormonellen Ursachen begünstigen auch altersbedingte Abbauerscheinungen und psychische Probleme die Entstehung von Schmerzen.
Wechseljahre und Schmerzen: Was tun?
Schmerzen in den Wechseljahren können vielfältig sein. Generell liefern Sport, eine entspannte Haltung und die Ernährung mit Phytoöstrogenen (Pflanzenhormonen) sowie reichlich Nährstoffen eine gute körperlich-seelische Voraussetzung, während der Wechseljahre Schmerzen leichter zu verkraften und in ihrer Ausprägung gering zu halten.
Heilpflanzen, Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin (Akupunktur, Kräuterzubereitungen) Ayurveda oder Naturheilmittel wie Bachblüten oder Schüssler-Salze bieten weitere Möglichkeiten, Schmerzzuständen gezielt zu Leibe zu rücken.
Massagen, Umschläge, Wärmeanwendungen und Einreibungen mit Salben oder Ölen sind gute Helfer von außen, wenn die Gelenke und Muskeln schmerzen. Die Behandlung richtet sich jeweils nach der Schmerzart.
Wenn die Wechseljahre Schmerzen im Rücken verursachen
Rückenschmerzen können in den Wechseljahren durch Osteoporose (poröse Knochen) verursacht werden. Die Krankheit tritt vor allem nach der Menopause, der letzten Monatsblutung, auf. Der sinkende Östrogenspiegel ist eine von vielen möglichen Ursachen. Vor allem frühzeitige Wechseljahre können ein Faktor bei der Entstehung von Osteoporose sein.
Eine calcium- und insgesamt mineralstoffreiche Ernährung, gute Vitamin-D-Versorgung (Sonnenlicht, Fisch, Champignons) und viel Bewegung festigen die Knochen. Oft ist die Einnahme von Kombinationspräparaten aus Calcium und Vitamin D sinnvoll. Die Pflanzenheilkunde liefert mit Frauenmantel, Ackerschachtelhalm und Brennnessel sinnvolle Hilfen. Machen Sie keinesfalls eine radikale Diät und vermeiden Sie phosphathaltige Lebensmittel.
Übrigens sind nur etwa ein Drittel aller Frauen von starken Wechseljahresbeschwerden, also auch von Schmerzen in den Wechseljahren, betroffen. Sie müssen also nicht dazu gehören.
Fazit: Nur ein Drittel aller Frauen leiden unter starken Wechseljahresbeschwerden, doch kann auch diesen mit natürlichen Mitteln geholfen werden.

























