Bluthochdruck und Wechseljahre
Bluthochdruck in den Wechseljahren kann verschiedene Ursachen haben. Frauen im Klimakterium sind oft mehrfach belastet und dadurch anfällig für hohen Blutdruck.

Bis zur Menopause (letzte Monatsblutung) profitieren Frauen davon, dass Östrogen eine Schutzwirkung auf Blutgefäße und Herz ausübt. Entfällt dieser Schutz durch sinkenden Östrogenspiegel, steigt das Risiko. Die Gefahr für Bluthochdruck in den Wechseljahren hängt außerdem eng mit erhöhten Blutfettwerten zusammen (also Cholesterin, Triglyzeride). Dazu kommen noch weitere Risikofaktoren wie z. B. Psychosozialer Stress, Fehlernährung sowie Übergewicht und nicht zu vergessen Bewegungsmangel. Darüber hinaus könnte eine Veranlagung zu hohem Blutdruck erblich sein.
Ursachen abklären lassen
Bluthochdruck und Wechseljahre müssen nicht automatisch einen ursächlichen Zusammenhang haben. Deshalb ist es wichtig, Herz–Kreislauf–Probleme allgemein und zu hohen Blutdruck speziell immer fachkundig abklären zu lassen. Dabei sollten auch Schilddrüse und Wirbelsäule mit untersucht werden, da sie ebenfalls für Bluthochdruck verantwortlich sein können.
Bluthochdruck und Wechseljahre: Prävention ist wichtig!
Optimal ist es, wenn Bluthochdruck in den Wechseljahren gar nicht erst entsteht. Ein gesunder Lebensstil mit herzgesunder – möglichst pflanzenbetonter, salzarmer – Ernährung, regelmäßiger Bewegung, Abbau von vorhandenem Übergewicht und effektives Stressmanagement bieten gute Voraussetzungen, den Blutdruck normal zu halten. Dazu ausreichend Schlaf, wenig Alkohol und: Bitte nicht rauchen!
Wie Bluthochdruck der Wechseljahre behandelt werden kann
Ihr Arzt für Naturheilkunde, TCM bzw. Ihr Heilpraktiker wird entscheiden, ob Ihr Bluthochdruck in den Wechseljahren medikamentös behandlungsbedürftig ist. Homöopathen und Heilpraktiker kennen sanfte Mittel, die einen positiven Einfluss auf den Blutdruck nehmen. Manche Bluthochdruckpatienten sprechen gut auf Weißdorn oder Mistelpräparate an. Mineralstoffe und Vitamine (Magnesium, Kalzium, Vitamin C) können ebenfalls zur Blutdrucksenkung beitragen. Auch verschiedene Sportarten und Entspannungstechniken (z. B.
Qigong, Muskelentspannung nach Jacobsen, Yoga) haben durchaus eine ausgleichende Wirkung auf den Blutdruck. Aus dem Bereich der physikalischen Therapie werden Bäder mit beruhigen Zusätzen wie Lavendel, Melisse oder Baldrian empfohlen.
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Kombinationen aus verschiedenen „sanften“ Therapieansätzen regulieren den Bluthochdruck in den Wechseljahren meist am besten. Auf welchen Ansatz Sie am besten ansprechen, müssen Sie unter fachkundiger Anleitung ausprobieren. Machen Sie sich dabei aber keinen „Druck“!
Fazit:Bluthochdruck in den Wechseljahren ist mit ganzheitlich ausgerichteten, nätürlichen Therapiemethoden wirksam zu behanden.

























