Akne in den Wechseljahren | Akne

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Akne in den Wechseljahren

Akne in den Wechseljahren ist eine ebenso große Belastung wie im Jugendalter. Aknespezialisten machen betroffenen Frauen aber Mut: Jede Akne ist behandelbar.

Bei Akne denkt jeder sofort an einen bestimmten Lebensabschnitt: die Pubertät. Doch auch Erwachsene können darunter leiden. Tritt während der Wechseljahre Akne auf, so wird diese als „Akne tarda“ oder Spätakne bezeichnet. Pubertät und Wechseljahre sind gleichermaßen gekennzeichnet durch starke Hormonschwankungen, und die sind auch eine der möglichen Ursachen.

Akne in den Wechseljahren: Woher kommen die Pickel?

Die Akne der Wechseljahre entsteht etwa zwei Jahre nach Aussetzen der Eierstockfunktion, also in der Postmenopause. Sie wird verursacht durch die nachlassende Östrogenproduktion bei gleichbleibender Produktion männlicher Hormone (Testosteron). Bei einem Übergewicht des Testosterons kann es zu Akne – und eventuell zu leichtem Bartwuchs – kommen. Gefördert wird die Akne durch die trockener und dünner werdende Haut.

Exkurs:

Für viele Hauterkrankungen wird auch die Seele mitverantwortlich gemacht. Stress fördert nämlich ebenfalls die Freisetzung von Testosteron. Eine gewisse Rolle können erbliche Faktoren, Verhornungsstörungen (Verstopfen der Talgdrüsen) oder Medikamenteneinnahme spielen.

Was kann während der Wechseljahre Akne bekämpfen?

Einer Akne in den Wechseljahren ist anders zu begegnen als in der Pubertät. So sind austrocknende Präparate hier wenig sinnvoll, da die Haut im Klimakterium ohnehin zur Trockenheit neigt. Eine hauttypgerechte Pflegeserie kann die Kosmetikerin oder der Dermatologe empfehlen. Gut bewährt hat sich die Behandlung mit Fruchtsäuren.

Schöner Nebeneffekt:

Es werden gleichzeitig mit der Aknebekämpfung auch Fältchen geglättet.

Bestimmte 

Schüssler Salze gegen Akne

können ebenso helfen wie 

Packungen aus Heilerde

mit einigen Tropfen Zitronensaft. Wer in den Wechseljahren Akne bekommt, sollte sich außerdem mit wenig Fett und Zucker ernähren. Gut sind viel Gemüse und Obst. Darüber hinaus können Leinöl mit entzündungshemmender alpha–Linolensäure und Zink als Nahrungsergänzungen den Heilungsprozess unterstützen. Da Stress die Wechseljahresakne fördert, sollten stressvermeidende Strategien und Entspannungstechniken wie 

Qigong

eingesetzt werden. Eine Hormontherapie ist nur bei schweren Beschwerden sinnvoll und sollten vorher unbedingt mit einem Arzt für Naturheilkunde, Homöopathen bzw. Heilprakitker besprochen werden.

Tipp:

Make-up ist übrigens kein Tabu bei Akne in den Wechseljahren. Und mit abgedeckten Pickeln lebt es sich gleich selbstbewusster.

Fazit:

Auch in den Wechseljahren brauchen Sie sich der Akne nicht hilflos ausgeliefert zu sehen, da es einige gute und natürliche Mittel dagegen gibt.

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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