Was hilft gegen Zahnschmerzen? Sanfte Mittel & Hausmittel gegen Zahnschmerzen

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Was hilft gegen Zahnschmerzen?

Kräutermischungen, Salz und weitere sanfte Mittel gegen Zahnschmerzen

Ausgerechnet jetzt diese unerträglichen Zahnschmerzen. Der Zahnarztbesuch ist längst fällig, man hat ihn immer weiter vor sich hergeschoben. Aber es ist Wochenende und nur der Notdienst erreichbar. Manche nehmen verschreibungsfreie, möglichst starke Schmerzmittel aus der Apotheke zu sich. Aber diese sind nicht frei von Nebenwirkungen. Außerdem helfen sie nicht bei Dauergebrauch, sie richten eher Schaden an. Warum nicht zu wirksamen Arzneien aus der Hausapotheke greifen? Es gibt gute natürliche Mittel, die die Zeit bis zum Zahnarztbesuch überbrücken helfen und von diesen unangenehmen Schmerzen befreien.

Diese Kräutermixtur wirkt Wunder

Mutter Natur versorgt uns mit einem großen Schatz an hochwirksamen Produkten, die bestimmte Krankheiten bekämpfen oder Schmerzen lindern können. So sorgt eine Teemischung aus Pfefferminze, Melisse und Johanniskraut aber auch Baldrian und Quendel dafür, unerträgliche Zahnschmerzen vorübergehend verschwinden zu lassen.

Hier das Rezept:

Drei Teelöffel dieser Mixtur werden mit einem Viertel Liter kochendem Wasser überbrüht. Nachdem der Tee ungefähr 15 Minuten gezogen hat, können ihn Zahnschmerzgeplagte zu sich nehmen.

Eine hochkonzentrierte Salzlösung hilft

Salz gegen Zahnschmerzen – wie geht denn das? Salz gibt es in jedem Haushalt, und so kann jeder eine Lösung aus viel Salz und warmem Wasser herstellen, die er nicht inhaliert, sondern über einen Zeitraum von etwa zwei Minuten im Mund behält. Bitte nicht runterschlucken, ist nicht gesund!

Bewährte Mittel gegen Zahnschmerzen

  • Eine Zwiebel hacken, in ein Tuch wickeln und auf die Wange legen oder eine frische Zwiebelscheibe in den Mund direkt auf die schmerzhafte Stelle geben.
  • Aus frischen Wirsingblättern die Mittelrippen herausschneiden, Blätter mit der Teigrolle walzen, bis Saft austritt, in ein Tuch wickeln und auf die Wange legen.
  • Eisbeutel oder Kühlkissen einwickeln und die Wange für etwa 15 Minuten kühlen. Mehrmals (mit Unterbrechungen) wiederholen.
  • Tipp: Bei Zahnschmerzen besser keine Wärmeauflagen machen, bestehende Infektionen können sich dadurch verschlimmern!
  • Salbeitee wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Mehrmals täglich den Mund spülen.
  • Drei Esslöffel Hauhechelwurzel mit 500 ml Apfelessig aufkochen, 15 Minuten ziehen lassen, mit Wasser verdünnen und mehrmals täglich den Mund spülen.
  • Propolis heilt Entzündungen und wirkt schmerzstillend. Mehrmals täglich den Mund mit verdünnter Propolistinktur spülen oder die Tinktur direkt auf schmerzende Stellen auftragen.
  • Ringelblume lindert Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen. Schmerzenden Zahn und Zahnfleisch mit Ringelblumentinktur betupfen.
  • Je 10 g Steinklee, Rosmarin und Schafgarbe mischen, einen Teelöffel pro Tasse mit heißem Wasser aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen und mehrmals täglich trinken. Wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und abschwellend.
  • Ätherisches Teebaum-, Zimt- oder Nelkenöl direkt auf die schmerzhafte Stelle tupfen. Betäubt die Schmerzen.
  • Eine dünne Scheibe frischen Ingwer kauen. Wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend.

Globuli gegen Zahnschmerzen

  • Chamomilla D12 bei anhaltend starken, ziehenden Schmerzen, vorwiegend nachts
  • Hypericum D12 gegen einschießende Kieferschmerzen und Taubheitsgefühl
  • Arnica D12 bei Schmerzen und Schwellungen nach Zahnbehandlung
  • Kreosotum D12 gegen kariesbedingte Zahnschmerzen mit Mundgeruch
  • Dreimal täglich fünf Stück
Weitere Infos hierzu: Homöopathie Fazit:

Zahnschmerzen sind natürlich ein Fall für den Zahnarzt. Doch wenn die Beschwerden nach Zahnbehandlungen oder außerhalb der Sprechzeiten auftreten, helfen bewährte Hausmittel, Heilkräuter und homöopathische Globuli schnell, zuverlässig und vor allem nebenwirkungsfrei.

Weitere Mittel gegen Zahnschmerzen:

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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