
Was hilft gegen Schwitzen?
Salbei, Bockshornklee und weitere sanfte Mittel gegen Schwitzen
Peinlich, diese Schweißflecken auf dem Hemd, besonders unter den Achseln. Wir schwitzen so stark, dass wir mehrmals am Tag unser T-Shirt wechseln müssen. Ist gegen dieses lästige Schwitzen kein Kraut gewachsen? Niemand braucht zu verzweifeln: Es gibt gute Mittel, die die Überproduktion der Schweißdrüsen stoppen können. Und die kommen von Mutter Natur. Schwitzen ist eigentlich völlig normal und durchaus gesund. Der Mensch transpiriert bei zu hohen Außentemperaturen, bei Anstrengung, bei Angst und Stress. Durch das Absondern von Schweiß wird die Körpertemperatur reguliert. Die geöffneten Poren transportieren überflüssige Salze und Schadstoffe nach außen. Ein übermäßig
starkes Schwitzenkann jedoch krankhafter Natur sein. Oftmals sind hormonelle Störungen die Ursache. Die Hyperhidrose, die Überfunktion der Schweißdrüsen, kann den ganzen Körper betreffen oder auf einzelne Körperteile begrenzt sein.
Salbei – ein prima Mittel gegen Schwitzen
Die
Salbeipflanzeist wirklich ein Allheilmittel. Salbeitee hilft nicht nur gegen Erkältungen und Entzündungen, sondern ist auch eine wirksame Arznei gegen übermäßiges Schwitzen. Der Tee wird lauwarm getrunken, nicht heiß, denn das fördert die Schweißproduktion. Ein Liter Salbeitee sollte über den Tag verteilt und als Kur 14 Tage lang zu sich genommen werden.
Bockshornklee, Tomatensaft und andere Hausmittel
- Ein Bad mit einem Sud aus 12 Esslöffeln Bockshornkleesamen aus der Apotheke oder Drogerie hilft besonders gegen übermäßiges Schwitzen der Hände und Füße. Dieses Naturheilmittel beruhigt die Schweißdrüsen.
- Gibt es weitere Heilmittel gegen die übermäßige Schweißproduktion? Wie wäre es mit einem Badezusatz von einem Liter Tomatensaft? Kurios, aber hilfreich.
- Auch eine Waschung mit einem Sud aus Wallnussblättern, Thymian und Eichenrinde hilft sanft und wirksam.
- Auch das Waschen der verschwitzten Körperteile mit verdünntem Zitronensaft oder Apfelessig soll Wunder wirken. Ausprobieren!
Natürliche Mittel gegen Schwitzen
- Kunstfaserstoffe lassen wenig Luft an den Körper und führen zu übermäßiger Erwärmung. Besser sind locker und weit sitzende Leinen- und Baumwollstoffe oder spezielle atmungsaktive Funktionskleidung.
- Kaltes Wasser fördert die Schweißproduktion, deshalb lieber kühl oder lauwarm duschen.
- Regelmäßige Wechselduschen regulieren übermäßige Schweißdrüsentätigkeit.
Tipp: Immer mit einem kalten Guss beenden. - Gegen Handschweiß Hände mehrmals täglich mit Franzbranntwein abreiben.
- Eichenblätter und Schachtelhalm zu gleichen Teilen mischen, eine Handvoll in einem Liter Wasser aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Tägliche Waschungen damit vermindern starken Achselschweiß.
- Je 25 g Birken- und Stieleichenblätter mit einem Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, mehrmals täglich trinken. Reguliert übermäßige Schweißproduktion.
- Auf scharf gewürztes Essen, viel Alkohol und Koffein besser verzichten, wenn man leicht ins Schwitzen kommt.
- Säuren und Stoffwechselschlacken belasten den Körper und machen sich durch unangenehm riechenden Schweiß bemerkbar. Täglich ein bis zwei Gläser Weizengrassaft wirken ausschwemmend und entgiftend.
- Autogenes Training und andere Entspannungstechniken helfen dabei, Schweißausbrüche durch Angst und Nervosität in den Griff zu bekommen.
- Auch Abnehmen kann helfen, denn starkes Übergewicht fördert das Schwitzen, da die isolierende Fettschicht die körpereigene Kühlung behindert
Globuli gegen Schwitzen
- Acidum sulfuricum D12 gegen Nachtschweiß und Hitzewallungen mit starkem Schwitzen
- China officinalis D12 gegen starke Schweißausbrüche bei körperlicher Belastung oder Ermüdung
- Thuja occidentalis D12 gegen Schwitzen mit starkem Körpergeruch
- Ignatia D12 bei Schweißausbrüchen mit innerer Unruhe
- Sulfur D12 gegen juckenden, brennenden Schweiß mit unangenehmem Geruch
- Dreimal täglich fünf Stück
Übermäßig starkes Schwitzen ist unangenehm und kann zu einer psychischen Belastung werden. Heilkräuter, homöopathische Globuli, Entspannungsübungen und einfache Änderungen der Lebensgewohnheiten helfen dabei, die Schweißproduktion auf natürliche Weise zu regulieren.
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