Was hilft gegen Schweißfüße? Sanfte Mittel & Hausmittel gegen Schweißfüße
Was hilft gegen Schweißfüße?
Fußbäder, Einlagen und weitere sanfte Mittel gegen Schweißfüße

Wer das Pech hat, zu Hyperhidrose zu neigen, so lautet nämlich der Fachbegriff für übermäßiges Schwitzen, ist häufig auf der Suche nach einem sanften Mittel ohne Nebenwirkungen. Ein bewährtes Hausmittel gegen Schweißfüße sind dabei Fußbäder mit natürlichen Wirkstoffen. Oft hilft aber auch schon die Wahl der richtigen Schuhe und Strümpfe.
Vorbeugen durch geeignete Schuhe und Strümpfe
Das beste Mittel gegen Schweißfüße ist natürlich, dem Schwitzen an den Füßen von vornherein vorzubeugen. Schuhe sollten deshalb aus echtem Leder sein, nicht aus synthetischen Materialien. Wer dann noch die Schuhe täglich wechselt und Strümpfe aus Baumwolle und mit niedrigem Elastan-Anteil wählt, hat schon viel für ein gutes Klima im Schuh getan.
Geeignete Einlagen halten den Fuß trocken
Wenn das allein noch nicht reicht, um den Fuß atmen zu lassen und der Schweißbildung vorzubeugen, kann zu Einlagen gegriffen werden. Geeignet ist beispielsweise Zedernholz, das den Schweiß aufsaugt und den Fuß auf diese Weise trocken hält. Aber auch Einlagen mit Aktivkohle oder Zimt haben sich bewährt.
Fußbäder und Tee mit Salbei helfen
Eines der wirksamsten Hausmittel gegen Schweißfüße sind Fußbäder. Dazu wird einfach Wasser mit Salbeiblättern aufgekocht und mit kühlerem Wasser wieder auf eine angenehme Badetemperatur gebracht. Wer mag, kann Salbei auch innerlich anwenden und einen wohltuenden Salbeitee kochen. Wirksam ist der Tee jedoch nur dann, wenn er regelmäßig, das heißt mindestens einmal täglich, getrunken wird.
Weitere wirksame Fußbäder
Nicht nur Salbei ist ein altes Hausmittel gegen Schwitzen. Gerade für den Fuß können einige weitere Heilkräuter sehr effektiv eingesetzt werden:
- Bockshornklee beruhigt mit seinen Inhaltsstoffen überaktive Schweißdrüsen. Bockshornklee-Samen (etwa 10-12 Esslöffel voll) mit einem Liter Wasser kalt ansetzen, mindestens 6 Stunden ziehen lassen und dann abseihen. Jetzt den Sud kurz zum Kochen bringen und auf eine angenehme Temperatur abkühlen lassen. In eine geeignete Waschschüssel füllen und die Füße darin etwa eine Viertelstunde baden.
- Auch Salz und Holzasche sollen die Füße von übermäßigem Schweiß befreien können. Dafür beides zu gleichen Teilen ins warme Wasser geben und tägliche Fußbäder machen.
- Etwas speziell, aber angeblich recht hilfreich, ist dieses Verfahren: Eichenrinde (80 Gramm), Thymian (50 Gramm) Walnussblätter (40 Gramm), Piniensprossen und Weidenrinde (je 30 Gramm) und Eukalyptusblätter (20 Gramm) in drei Litern Wasser eine Viertelstunde kochen lassen, abseihen. Drei Tage lang morgens und abends ein Fußbad mit diesem Sud machen. Nach den drei Tagen eine Portion Blattspinat im Topf zusammenfallen lassen und noch warm auf die Füße legen. Nach einer halben Stunde entfernen und Füße abwaschen. Prozedur von vorne beginnen, bis die Füße nicht mehr übermäßig schwitzen.
- Nicht nur für den Kopf bei Erkältung, auch für schwitzende Füße geeignet: ein Fußdampfbad mit Kamille zweimal in der Woche.
Homöopathie gegen Fußschweiß
Homöopathische Mittel wollen den Körper bei der Selbstregulierung unterstützen. Je nach Art des Fußschweißes können verschiedene Ursachen zu Grunde liegen, weshalb speziell abgestimmte Mittel zum Einsatz kommen. Vor allem Silicea, Calcium carbonicum, Sepia, Mercurius und Sulphur sind in der Homöopathie eingesetzte natürliche Hilfen bei Fußschweiß. Der homöopathisch versierte Therapeut hilft, das richtige Mittel zu finden.
Weitere Infos hierzu: Homöopathie Fazit:Wenn Vorbeugung allein nicht ausreicht, hat die Natur wirksame Mittel ohne Nebenwirkungen parat, die zuverlässig und lang anhaltend wirken.
Weitere Mittel gegen Schweißfüße:
Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!
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