Tipps zur sanften Behandlung von Schuppenflechte

Die Behandlung von Schuppenflechte ist nicht einfach, kann durch sanfte und natürliche Mittel aber wirkungsvoll unterstützt werden
Schuppenflechte, medizinisch als Psoriasis bezeichnet, ist eine chronische Erkrankung der Haut. Sie ist nicht ansteckend und gutartig, für den Betroffenen aber immens belastend. Entzündete, stark gerötete und juckende Hautbereiche sind die Kennzeichen der Psoriasis. Die betroffenen Hautschichten lösen sich kontinuierlich in silbrig-glänzenden Hautschuppen ab. Die Ursachen sind bisher nicht vollständig geklärt, eine völlige Heilung von seiten der allopathischen Medizin nicht möglich. Etwa zwei Prozent der mitteleuropäischen Bevölkerung sind betroffen.
Der richtige Lebensstil lindert das Leiden
Als Hautkrankheit, die in Schüben verläuft, wird die Schuppenflechte auch stark durch den Lebensstil beeinflusst. Stress ist ein typischer Auslöser für den nächsten Schub. Lernen Sie daher, den Stress zu vermeiden oder lockerer damit umzugehen. Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Meditation oder Yoga bringen das autonome Nervensystem wieder ins Lot und wirken positiv auf Atmung, Kreislauf, Verdauung und Wärmeregulation. Auch ein Gespräch mit anderen Betroffenen kann weiterhelfen. Sanfte sportliche Betätigung ist für den Heilungsprozess förderlich – natürlich in atmungsaktiver Kleidung, die auch im Alltag das Wohlbefinden der Psoriasispatienten steigert. Nicht zuletzt ist eine ausgewogene Ernährung mit darm- und somit hautfreundlichen Nährstoffen sehr wichtig. Rauchen und Alkohol sind tabu.
Was die Naturheilkunde gegen Schuppenflechte tut
Da verschreibungspflichtige Medikamente oft unerwünschte Nebenwirkungen zeigen, sind natürliche Verfahren oft eine gut verträgliche Alternative bzw. Ergänzung zur Schulmedizin. Und tatsächlich kann die Naturheilkunde einen sehr guten Beitrag zur Behandlung der Schuppenflechte leisten. Beispielsweise werden gegen Schuppenflechte neben der üblichen UV-Lichttherapie verschiedene Schüsslersalze mit gutem Erfolg eingesetzt. Homöopathische Mittel in Form von Globuli, Tropfen oder Salben sollen den Körper zur Selbstheilung anregen und so die Krankheit lindern. Auch die stoffwechselanregenden Heilpflanzen der Phytotherapie, wie etwa der Erdrauch, bewirken oft eine Besserung.
Natürliche Mittel wirken sanft und unterstützend
Eine gute Hautpflege für den Psoriasispatienten fängt mit schonenden Produkten an. Milde, rückfettende basische Seifen und Shampoos schonen den Hautschutzmantel; das Duschen oder Baden sollte nicht zu lange und zu heiß ausfallen. Ein basisches Badesalz wirkt entgiftend, und Ihren nächsten Urlaub verbringen Sie am besten an der See oder einem Heilbad, wo Salzwasser und Klima wirken. Nach jedem Bad beruhigt ein hautfreundliches Öl, etwa Oliven- oder Kokosöl, die strapazierte Haut.
- Hier ein DIY-Rezept für eine: Kokosöl-Creme gegen Schuppenflechte.
Eine Abreibung mit Apfelessig lindert Juckreiz, und Aloe Vera gilt als wundheilend.
Fazit: Nicht jeder Betroffene reagiert gleichermaßen positiv auf die verschiedenen sanften Ansätze zur Linderung der Beschwerden. In der Behandlung der Schuppenflechte lohnt es also, möglichst viele sanfte Strategien auszutesten, um die passende persönliche Hilfe zu finden.



