Wie können durch die richtige Sitzhaltung Rückenschmerzen vermieden werden? 

Durch richtige Sitzhaltung Rückenschmerzen vermeiden

Vielleicht waren Sie persönlich auch schon betroffen: Durchschnittlich 16 Tage fehlt ein Arbeitnehmer in Deutschland jährlich aufgrund von Erkrankungen. Die häufigste Ursache sind Muskel- und Skeletterkrankungen, die einen Anteil von 27 Prozent einnehmen. Etwa die Hälfte davon sind direkt auf Rückenschmerzen zurückzuführen. Konkret bedeutet dies also, dass etwa zwei krankheitsbedingte Fehltage jährlich auf Rückenleiden zurückzuführen sind. Für die Unternehmen geht es dabei um Kosten in Milliardenhöhe, auch das Gesundheitssystem wird stark belastet. Diese Zahlen sind nicht überraschend, dennoch könnte ein ergonomisch eingerichteter Büroarbeitsplatz die Risiken deutlich senken.

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Immer mehr Menschen betroffen: was Rückenleiden verursacht

Dauerhaftes Sitzen ist für den Rücken strapaziös - eigentlich sind wir für den aufrechten Gang und das Liegen optimiert. Doch weil der Anteil der Büromitarbeiter in Deutschland immer noch steigt, ist es auch kaum verwunderlich, dass Krankenkassen zunehmend häufiger für Rückenleiden aufkommen müssen. Außer falscher Ergonomie, zu wenig Bewegung und Überforderung können Schwierigkeiten mit dem Rücken auch angeboren sein. Ein sogenannter Rundrücken, der häufig in Verbindung mit einem Hohlkreuz auftritt, führt zwar nicht direkt zu Schmerzen, kann durch zu hohe Belastung allerdings schnell Schwierigkeiten bereiten. Allerdings gehen Fachleute unabhängig von der konkreten Ursache davon aus, dass Sie durch veränderte Gewohnheiten im Alltag einen erheblichen Einfluss auf das Risiko haben, unter Rückenschmerzen leiden zu müssen. Auch sportliche Betätigung kann dafür sorgen, dass die Muskulatur gestärkt wird, was grundsätzlich Probleme des Bewegungsapparates vorbeugt. Zu den Klassikern gehört hier das Schwimmen, weil sich die Muskulatur hier stärken lässt, ohne dass die Wirbelsäule belastet wird.

Wie der Rücken im Alter gestärkt werden kann

Zu den bereits angesprochenen Verhaltensänderungen gehört eine richtige Sitzhaltung. Zunächst sollten Sie so viele Pausen vom dauerhaften Sitz machen wie nur irgendwie möglich. Außerdem ist es, unabhängig von der konkreten Sitzhaltung, in jedem Fall vorteilhaft, wenn die genaue Sitzposition dauerhaft geändert wird. Ideal ist deshalb ein Arbeitsplatz, der es Ihnen ermöglicht, einige Aufgaben im Stehen zu erledigen - die Anschaffung entsprechender Stehtische lohnt sich also. Des Weiteren gibt es unterschiedliche Modelle von Bürostühlen, die mit der richtigen Einstellung ebenfalls Rückenschmerzen vorbeugen können. Hierbei sollte unbedingt auf das Benutzerverhalten geachtet werden, um den optimalen Bürostuhl für sich zu finden. Durch ein Lendenkissen wird die natürliche S-Krümmung der Wirbelsäule unterstützt. Schmerzen im Lendenbereich können auf diese Weise vorgebeugt werden. Einige hochwertige Bürostühle sind bereits mit einem entsprechenden Lendenkissen ausgestattet, welches sogar verstellbar ist. Außerdem sollte der Bürostuhl das „dynamische Sitzen“ fördern. Darunter wird ein Nachgeben der Sitzlehne verstanden, wodurch eine ständig gleiche Sitzposition verhindert wird. Beim Heben von Lasten sollten Sie darauf achten, dass Sie den Rücken so gerade wie möglich halten. Überhaupt sollten die Lasten dabei so niedrig wie möglich ausfallen – deshalb lieber einen Gang mehr in Kauf zu nehmen. Wenn Sie Ihrem Rücken etwas wirklich Gutes tun wollen, machen Sie etwa 10 Minuten täglich einige Entspannungsübungen.

Fazit: Ergonomie zahlt sich aus

Am Ende zeigt sich: Das Risiko, an Rückenleiden zu erkranken, ist statistisch gesehen hoch - jeder Dritte ist bereits betroffen. Hinzu kommt, dass wir immer länger arbeiten müssen, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit weiter erhöht. Doch durch ein angepasstes Verhalten im Alltag und hochwertige Sitzmöbel lässt sich das Risiko, an Rückenleiden zu erkranken, deutlich reduzieren - ein geringer Aufwand, der sich lohnt.

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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