Was hilft gegen Reizhusten? Sanfte Mittel & Hausmittel gegen Reizhusten

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Was hilft gegen Reizhusten?

Kamille, Zitrone und weitere sanfte Mittel gegen Reizhusten

Als Reizhusten wird eine Hustenform bezeichnet, bei welcher der Betroffene keinen Schleim auswirft.

Zwiebelsaft und höhere Kissen als natürliche Hilfsmittel

In vielen Fällen hilft während der Nachtstunden bereits ein zweites Kissen. Sofern dieses einfache Hausmittel nicht den gewünschten Erfolg zeigt, lässt sich ein Sud aus einer Zwiebel und Honig verwenden. Die Zwiebel wird in sehr kleine Stücke geschnitten und mit dem Honig verrührt, anschließend soll der Sud mindestens eine Stunde ziehen. Erwachsene nehmen im Abstand von drei bis vier Stunden einen Esslöffel zu sich, bei Kindern reicht zumeist ein Teelöffel.

Pflanzliche Mittel wie Kamille oder Zitrone

Die Wirkstoffe der Kamille sind ein gutes und wirksames Mittel. Neben dem Trinken von Kamillentee bietet sich das Gurgeln mit diesem oder einer Kamille-Lösung an. Ebenso hilfreich ist die äußere Anwendung der Heilpflanze in Form einer Salbe oder eines Badezusatzes. Zitronen liefern dem Körper Vitamin C und helfen gegen jede Form des Hustens, sind also auch ein gutes Hausmittel gegen Reizhusten. Sehr gesund und wirksam ist auch das Auslöffeln einer Zitrone. Wer Zitronen nicht roh essen mag, kann auch Zitronensaft trinken.

Entspannung lindert

In vielen Fällen ist Reizhusten Ausdruck einer seelischen Anspannung, so dass Meditation und Entspannungsübungen wirksame Hilfen sind. Das ruhige Atmen sowie eine als angenehm empfundene Meditationsmusik wirken unterstützend auf den Heilungsprozess.

Hausmittel gegen Reizhusten

  • Einen schwarzen Rettich fein reiben, in einer Schale mit Zucker oder Honig mischen und einige Stunden ziehen lassen. Dann filtern, Saft in eine Flasche füllen und kühl lagern. Rettich enthält ätherische Senf- und Schwefelöle, die Hustenreiz stillen und Keime in den Atemwegen abtöten.
    Tipp: Besonders geeignet für die Behandlung kleiner Kinder (ab einem Jahr).
  • Ein Stück Ingwer und zwei Knoblauchzehen hacken, mit einem Teelöffel Zimt mischen und in 500 ml Wasser 15 Minuten kochen. Nach dem Abkühlen mit je einem Teelöffel Zitronensaft und Honig mischen. Mehrmals täglich einige Schlucke trinken.
  • Drei Teelöffel klein geschnittene Eibischwurzel in 200 ml kaltem Wasser über Nacht stehen lassen, abseihen und leicht erwärmen. Eibischwurzel enthält Schleimstoffe, die sich schützend auf die Atemwege legen und Reizhusten lindern.
  • Zwei Teelöffel Spitzwegerich in 150 ml kaltem Wasser eine Stunde ziehen lassen, abseihen und kalt trinken. Spitzwegerich wirkt stark hustenstillend, entzündungshemmend und reizlindernd.
  • Ein warmes Bad mit ätherischem Thymianöl befeuchtet die Atemwege und wirkt krampflösend. Auch Eukalyptus- und Kiefernnadelölbäder helfen gegen Reizhusten.
  • Warme Brust- und Halswickel oder Heublumensäckchen wirken entspannend und beruhigend bei Reizhusten.
  • Die Luft für wenige Sekunden anzuhalten und dann ganz langsam und konzentriert weiterzuatmen ist ein einfaches Mittel, um einen Hustenanfall zu stoppen.
  • Bei chronischem Reizhusten sollten stark verstaubte und verräucherte Räume gemieden werden. Tabakrauch ist ohnehin eine der häufigsten Ursachen für Reizhusten.

Globuli gegen Reizhusten

  • Aconitum napellus D12 bei starkem Reizhusten durch trockene Luft
  • Bryonia alba D12 gegen Reizhusten mit Kopf- und Brustschmerzen
  • Asarum europaeum D12, wenn sich nervöser Reizhusten durch Kälte und Trockenheit verschlimmert
  • Coccus cacti D12 bei Reizhustenkrämpfen mit Würgen und Brechreiz
  • Dreimal täglich fünf Globuli
Weitere Infos hierzu: Homöopathie Fazit:

Die oben angeführten Tipps geben eine Antwort auf die Behandlung und wirken sich oft zugleich auf die Ursache des Reizhustens aus. Sollten die Beschwerden jedoch über einen längeren Zeitraum anhalten, ist die Klärung der grundlegenden Ursache unverzichtbar.

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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