Was hilft gegen Magenkrämpfe? Sanfte Mittel & Hausmittel gegen Magenkrämpfe
Was hilft gegen Magenkrämpfe?
Ingwer, Kräutertees und weitere sanfte Mittel gegen Magenkrämpfe

Magenkrämpfe sind allgemein schmerzhaft und sehr unangenehm. Wenn Sie gelegentlich und ohne erkennbare Ursache Krämpfe bekommen, ohne an einer ernsthaften Magenerkrankung zu leiden, erhalten Sie hier einige Tipps und sanfte Mittel.
Brombeertee lindert die Schmerzen
Ein sehr wirksames Mittel ist der Brombeertee. Dieser wird überwiegend nicht aus den Beeren, sondern aus den Blättern hergestellt. Wer selbst Brombeerblätter sammeln möchte, überbrüht diese mit kochendem Wasser und lässt den Sud etwa zehn Minuten ziehen. Brombeertee kann aber auch fertig in der Apotheke gekauft werden.
Ingwer wirkt gegen Magenkrämpfe
Ingwer hilft gegen unterschiedliche gesundheitliche Beschwerden und ist auch ein gutes Hausmittel. Die Wirksamkeit des Ingwers ist von der Art der Aufnahme unabhängig, so dass Sie sich entscheiden können, ob Sie Ingwer als Tee trinken oder ihn essen möchten. Ingwer wirkt sowohl durch seine ätherischen Öle als auch durch das angenehme Wärmegefühl, welches er im Körper bewirkt.
Meditation und Qigong sind nachhaltige Lösungen
Viele Magenkrämpfe werden durch Überbelastung und Stress ausgelöst. Aus diesem Grund sind Meditation oder Qigong-Übungen oft wirksame und nachhaltige Hilfsmittel. Es führt zur Ruhe und Entspannung und dazu, dass die Krämpfe seltener werden und nach einiger Zeit vollständig aufhören. Weitere Infos hierzu:
Falun Gong ÜbungenNatürliche Heilmittel bei Magenkrämpfen
- Kräutertees aus Melisse, Kamille, Minze, Koriander, Fenchel und Süßholzwurzel wirken krampflösend und beruhigen die gereizte Magenschleimhaut.
- Sanddornöl hilft schnell gegen Magenkrämpfe. Mehrmals täglich ½ Teelöffel voll einnehmen.
- Weißkohlsaft regeneriert die Magenschleimhaut und vertreibt Magenkrämpfe. Als Kur über vier Wochen täglich 250 ml möglichst frisch gepressten Kohlsaft trinken.
- Heilerdeumschläge wirken entkrampfend. Dafür einen Brei aus Heilerde und Kamillentee auf ein Tuch streichen und auf den Magen legen. Abdecken und trocknen lassen.
- Ähnlich funktionieren Leinsamenauflagen. Dafür zwei Esslöffel Leinsamenschrot in heißem Wasser quellen lassen, noch warm auf ein Tuch geben und auflegen.
- Einen Teelöffel Kurkuma (Gelbwurz) mit 200 ml warmer Milch mischen und langsam trinken. Wirkt schmerzlindernd und entkrampfend.
- Anismilch beruhigt den Magen. Je 3 g Anis und Kümmel in 250 ml Milch unter Rühren aufkochen lassen, abseihen und langsam trinken.
- Blaubeeren beruhigen die Magennerven und stärken die Magenschleimhaut. Einen Esslöffel getrocknete Beeren in 200 ml Wasser einige Minuten einweichen. Dann erhitzen, 10 Minuten kochen lassen, passieren und langsam trinken. Die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe und Gerbsäuren schützen auch vor Magengeschwüren.
- Ernährungstipps: Wenn Sie öfter unter Magenkrämpfen leiden, achten Sie auf leicht verdauliche Kost, essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen gründlich. Bitterstoffe aus grünem Gemüse und Kräuter regen die Verdauung an und stärken Ihren Magen.
- Heilfasten: Bei chronischen Magenkrämpfen können Fastentage sinnvoll sein. Das entlastet Ihren Magen und fördert die Selbstheilung.
- Bauchmassagen mit ätherischem Kümmel- oder Pfefferminzöl entspannen die Muskulatur und lösen Magenkrämpfe.
Globuli gegen Magenkrämpfe
- Colocynthis D12 bei schneidenden Magenkrämpfen
- Belladonna D12 bei kneifendem Schmerz und aufgetriebenem, berührungsempfindlichen Magen
- Magnesium phosphoricum D12 bei plötzlich auftretenden Magenkrämpfen mit Völlegefühl
- 3 x täglich fünf Globuli
Magenkrämpfe sind unangenehm und schmerzhaft. Doch solange es sich dabei nicht um eine ernsthafte Erkrankung handelt, lassen diese sich zum Glück mit einfachen und natürlichen Mitteln ohne Nebenwirkungen wirksam bekämpfen.
Weitere Mittel gegen Magenkrämpfe:
- Hagebutten, Fenchel und Kümmel helfen
Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!
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