Mit diesen Tipps Hilfe gegen Haarausfall schaffen

Mit diesen Tipps Hilfe gegen Haarausfall schaffen

Haarausfall belastet. Oft setzt ein Teufelskreis ein, denn Haarwuchs ist stressabhängig. Wer sich unglücklich und überlastet fühlt, wird besonders unter Haarausfall leiden. Doch damit die schöne Mähne auch bei Stress, Krankheit und während der Wechseljahre erhalten bleibt, bietet Ihnen die Natur eine Vielfalt an Möglichkeiten, die nachhaltig wirken.

Von der traditionellen heimischen Naturheilkunde bis zum Ayurveda reicht das Angebot an wirksamen Rezepten gegen Haarausfall. Ergänzen Sie Ihre Ernährung mit vollwertigen, vitaminreichen Produkten, genießen Sie Massagen und Packungen in Ihrem heimischen Bad und tragen Sie mit einfachen Hausmitteln zur Pflege und Gesundheit Ihrer Haare bei. Diese 8 Tipps lassen sich leicht umsetzen.

1. Gesunde Ernährung – gesundes Haar

Um Haarausfall vorzubeugen und nachhaltig entgegenzuwirken, hat sich eine Überprüfung der Ernährung bewährt. Lebensweise und Essen hängen auch mit dem Haarwuchs zusammen. Selbst bei genetisch bedingten Dispositionen ist es möglich, durch eine gesunde Lebensweise den Haarwuchs zu beeinflussen.

Haare, Haut und Nägel werden bei einer vollwertigen Ernährung und einer angemessenen Flüssigkeitszufuhr ausreichend mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt. Ein geringer Haarausfall ist so natürlich wie das Schuppen der Haut. Bis zu 100 Haare am Tag darf der gesunde Mensch verlieren. Bei einer Gesamtzahl von über 100.000 Haaren fällt das nicht ins Gewicht, denn neue Haare wachsen nach.

Nimmt der Haarausfall jedoch partiell oder insgesamt Überhand, muss etwas getan werden. Überprüfen Sie Ihren Lebensstil und Ihre Ernährungsgewohnheiten. Spielen Nikotin, Alkohol und übermäßiger Kaffeegenuss in Ihrem Leben eine Rolle? Neigen Sie zum Verzehr von Fast Food und bewegen sich zu wenig an der frischen Luft? Nutzen Sie strapaziöse Pflegeprodukte für Ihre Frisur? Wenn das zutrifft, sollten Sie handeln:

Stellen Sie Ihren Tagesablauf um und achten Sie auf Bewegung im Freien und ausreichenden Nachtschlaf. Ernähren Sie sich vollwertig und nehmen Sie vor allem ausreichend Obst und Gemüse zu sich. Gönnen Sie Ihrem Haar eine Pause und überprüfen Sie die Wahl Ihrer Pflegemittel. Sie werden staunen, wie der Haarausfall nachlässt.

2. Massagen für den Kopf

Bereits das richtige Kämmen und Bürsten der Haare unterstützt Wuchs und Glanz. Die legendären 100 Bürstenstriche täglich glätten das Haar tatsächlich und befreien von Schmutz und Staub. En passant wird die Kopfhaut massiert. Das entspannt, fördert die Durchblutung und regt den Haarwuchs an.

Das Entfernen von Hautschuppen und abgestorbenen Haaren fördert die Regeneration der Hautzellen im Kopfbereich. Langsam und meditativ sollte gebürstet werden. Am besten eignen sich Naturprodukte, denn die weichen Borsten garantieren Verletzungsfreiheit, während Plastik das Haar unschön auflädt und die Kopfhaut eher strapaziert.

Massagen werden kontrovers diskutiert, doch sie wirken und sind angenehm. Allein die Senkung des Stressfaktors macht sie wertvoll. Jeder kennt das angenehme, entspannende Gefühl, wenn beim Friseurbesuch der Kopf sanft und kräftig massiert wird.
Ebenso wirkt eine Massage mit Pflegeprodukten wie Birkenwasser und führt zu sichtbar glänzenderem und vollerem Haar.

3. Haare waschen mit Mehrwert

Falsche Haarpflege kann eine Ursache für Haarausfall sein. Nicht wenige Frauen waschen ihre Haare jeden Morgen mit Intensivpflegemitteln, föhnen sie anschließend zu heiß und stylen sie mit belastenden Produkten. Das Ergebnis sind

  • stumpfe Haare, die brechen,
  • Spliss,
  • eine angegriffene Kopfhaut, die aus dem Gleichgewicht geraten zu Überfettung neigt
  • und verstärkter Haarausfall.

Allein schon ein Wechsel der Gewohnheiten und Pflegeprodukte kann dem Ausfallen der Haare entgegenwirken. In der Regel ist es günstig, die Haare 1 Mal in der Woche zu waschen. So bleibt der natürliche Säureschutzmantel der Haut erhalten, die Stoffwechselprozesse der Kopfhaut bleiben im Gleichgewicht, und der Haarwuchs wird nicht belastet.

Pflegende Shampoos auf natürlicher Basis unterstützen gesunden Haarwuchs und eine glänzende Struktur des Haars. Wenn Sie Ihr Haar öfter einmal einfach an der Luft trocknen lassen, tun sie ihm Gutes. Kräftiges Reiben mit dem Handtuch sollte auch unterbleiben. Ein Ausdrücken der Haare in einem dicken Frotteetuch nimmt effizient die Nässe auf und schont Ihr Haar.

4. Klettenwurzelöl - Pflege bis in die Spitzen

Neben den Hochglanzverpackungen kosmetischer Präparate, deren Wirkung durchaus kritisch gesehen werden kann, wirkt es etwas bieder. Doch kaum ein Hausmittel wirkt so intensiv gegen Haarausfall bei Frau und Mann wie Klettenwurzelöl. Gewonnen wird das reine Naturprodukt aus den Wurzeln der Klette. Die Hauptwirkstoffe sind Lappaphene, Sitosterol und Arctinol. Sie wirken desinfizierend und tragen zur Gesundheit der Kopfhaut bei. Schorf und Schuppen werden wirksam bekämpft.

Sitosterol ist ein Pflanzenhormon, das Haarwuchs und Haargesundheit fördert.

Arctinol enthält Schwefelbestandteile, die die in der Kopfhaut laufenden Prozesse zusätzlich unterstützen. Außerdem sind sie ein wichtiger Pflegebestandteil.

Das Öl wird sanft und gleichmäßig in die Kopfhaut einmassiert. Es eignet sich auch als natürliches Beauty-Styling. Besonders intensiv ist die Wirkung, wenn Sie 1 Mal pro Woche eine Haarpackung mit Klettenwurzelöl ansetzen, die Sie eine ganze Nacht lang einwirken lassen. Morgens wird das Öl mit einem sanften Shampoo ausgewaschen.

5. Kieselsäure hilft

Silizium spielt im Körper eine wichtige Rolle. Kieselsäure ist in Kieselalgen, in Sickerwasser und in Mineralien enthalten. Besonders gut verwertbar ist Kieselsäure in Hirse. Das glutenfreie Getreide lässt sich schmackhaft zu Salaten und Beilagen verarbeiten. Neben Silizium sind in Hirse auch Eisen, Magnesium und Kalzium enthalten. Eine ideale Mischung, wenn Ihnen während der Schwangerschaft durch die Hormonumstellung die Haare ausgehen.

Kieselsäure wirkt sich positiv auf Haut und Haare aus. Sie klärt das Hautbild nachhaltig und entgiftet. Sie festigt die Haarstruktur, sorgt für Glanz und regt den Haarwuchs an. So kann Haarausfall wirkungsvoll gestoppt werden. Gleichzeitig können Sie spüren, wie Ihre Fingernägel fester und gleichmäßiger werden, während sie an Strahlkraft gewinnen. Kieselsäure gibt es auch als Präparat, die Aufnahme als natürliches Produkt ist jedoch vorzuziehen. Auch bei Hirse setzt ein in der Naturheilkunde nicht unüblicher Effekt ein: Der Zusammenklang der Inhaltsstoffe ist entscheidend für die Wirkung.

6. Mit System gegen Stress

Neben genetischen Faktoren und Krankheit ist Stress ein wesentlicher Faktor, der zu Haarausfall führt. Um Stress im eigenen Leben zu reduzieren, bedarf es meist einiger Veränderungen in der Lebensführung. Dazu muss niemand seinen Job kündigen, es reicht vollkommen, sich seiner Ressourcen und Potenziale bewusst zu werden.

Nicht umsonst werden Me-Time, Achtsamkeit und die berühmte Work-Life-Balance in den Medien, unter Medizinern und bei den Krankenkassen so stark in den Mittelpunkt gerückt. Stress schädigt den gesamten Körper und mindert die Leistungsfähigkeit. Das spiegelt sich auch im Zustand Ihrer Haare.

Fördern Meditieren und Joggen den Haarwuchs? Alles, was zur Entschleunigung beiträgt und die Prozesse im Körper harmonisiert, ist gut für Ihr Haar. Wer sich regelmäßig ein Wellness-Wochenende gönnt, wird erleben, wie seine Haut, die Fingernägel und die Haare davon profitieren. Ein gepflegtes Äußeres wiederum minimiert Stress zusätzlich: Gefällt Ihnen Ihr eigenes Spiegelbild morgens wieder, gehen Sie deutlich entspannter in den Tag und haben weniger Grund, sich die Haare zu raufen oder in Auseinandersetzungen Haare zu lassen.

Eine vorübergehende Hilfe kann in dieser Situation auch eine Perücke schaffen. Mehr Informationen dazu finden Sie auf peruecke.de.

7. Koffein fürs Haar

Den übermäßigen Genuss von Kaffee sollten Sie einschränken, doch Koffein hat sich bei der Haarpflege bewährt. Der Allrounder gilt als kleines Wundermittel für Haut und Haare. Koffein erweitert die Blutgefäße, fördert die Durchblutung der Kopfhaut und regt den Zellstoffwechsel an. Dadurch werden Nährstoffe leichter von den Haarwurzeln aufgenommen. Gesundes Haar und vor allem eine Anregung des Haarwuchses sind die Folge.

Um in den Genuss der belebenden Wirkung zu kommen, müssen Sie nicht zu einem herkömmlichen Pflegeprodukt mit Koffein greifen. Lassen Sie einfach den Kaffeesatz abkühlen und geben Sie ihn anschließend auf Ihre Kopfhaut. Mit einem Frotteehandtuch abgedeckt, wirkt der Kaffeesatz etwa 15 Minuten ein. Danach wird mit lauwarmem Wasser gründlich ausgespült. Ist Ihnen dieses Verfahren zu krümelintensiv, verwenden Sie einfach kalten Kaffee. Wer den Effekt noch steigern will, gibt nach dem Auswaschen in den letzten Waschgang einen Esslöffel Apfelessig. Das schließt die Poren, stärkt die Kopfhaut und bringt das Haar zum Glänzen.

8. Gesundheit zum Anfassen: Amla-Pulver

Ein neuer Stern am Himmel der Naturkosmetik stammt aus Indien. Amla-Pulver wird aus der Indischen Stachelbeere gewonnen. Im Gegensatz zur beliebten Sommerfrucht werden Amla-Beeren im Herbst geerntet und haben eine faserige Konsistenz. Die Früchte werden zum Verzehr mit Kurkuma zubereitet, doch als Hausmittel haben Amla-Beeren noch eine andere Funktion: Sie dienen in Indien seit Jahrhunderten der Pflege des Haars.

Die Inhaltsstoffe der Frucht haben antibakterielle Eigenschaften, das Ayurveda nutzt sie als Anti-Aging. Amla-Früchte fördern den Zellstoffwechsel, die Regeneration und das Wachstum. Haare und Nägel profitieren von der Frucht.

Als Pulver können Sie es erwerben und allseitig verwenden. Es eignet sich zur äußerlichen und innerlichen Anwendung. Für Haarkur und Shampoo wird das Pulver zu einer Paste gerührt. Mit einem Spritzer Olivenöl erhöhen Sie die Geschmeidigkeit. Auf Haare und Kopfhaut aufgetragen, lassen Sie die Kur gut abgedeckt 15 Minuten unter einem Handtuch einwirken. Anschließend wird das Haar gründlich gespült. Sie erleben die wohltuende Wirkung im Anschluss und können die Haarpackung in Ihr monatliches Wellnessprogramm dauerhaft einfügen.

Naturkosmetik erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Längst werden die alten Rezepte von Hildegard von Bingen und Pfarrer Kneipp wieder angewandt. Hinzu kommen Anregungen aus dem Ayurveda, die auch für die Pflege zu Hause genutzt werden können. Belohnt werden Sie nicht nur mit einem kosmetischen Effekt, sondern anhaltender Gesundheit und Vitalität.

Hausmittel verstärken den Effekt der Selbstheilungskräfte. Sie geben uns ein Stück Autonomie zurück und verbinden uns mit unseren Wurzeln. Wer im Garten entspannt, empfindet die Ruhe, die sich auf seinen Körper überträgt, ganz intensiv und freut sich, wenn er mit Brennnessel & Co. seinen Haarwuchs fördern kann.

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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