Hat Vitamin C Nebenwirkungen?
Nebenwirkungen von Vitamin C sind selten und können durch geeignete Maßnahmen oder andere Produktvarianten kompensiert werden.

Eine Überversorgung mit Vitaminen wird ganz allgemein als „Hypervitaminose“ bezeichnet. Sie tritt bei den wasserlöslichen Vitaminen, zu denen das Vitamin C gehört, praktisch nicht auf. Bei den fettlöslichen Vitaminen ist eine Überversorgung lediglich bei den Vitaminen A und D bekannt, da diese Vitamine im Körper gespeichert werden.
Welche Nebenwirkungen des Vitamin C gibt es?
Bisher gibt es in der einschlägigen Literatur praktisch keine Hinweise darauf, dass eine Zufuhr bis zum Fünffachen und mehr der von den Deutschen Gesellschaften für Ernährung empfohlenen Tagesmenge an Vitamin C irgendwelche Auswirkungen hat. Nebenwirkungen können aber bei empfindlichen Personen oder bei einer Hochdosierung dennoch auftreten. Eine Nebenwirkung des Vitamin C ist Durchfall. Die Menge, ab der der Stuhl anfängt zu weich zu werden, schwankt individuell sehr stark zwischen 1 und 20 g täglicher Zufuhr. Pauling und sein Kollege Cathcart (Koryphäen der Vitamin C Forschung) prägten in diesem Zusammenhang den Begriff „Darmtoleranz“. Gelegentlich auftretender Durchfall als Nebenwirkung von Vitamin C ist allerdings unschädlich. Tritt er häufig auf, kann hierdurch jedoch ein gefährlicher Flüssigkeitsverlust im Körper entstehen (Dehydrierung), der unbedingt ausgeglichen werden muss. Auch Elektrolyte und andere Nährstoffe gehen mit verloren, es können also Mangelzustände auftreten. Manche Formen von Vitamin C (Ascorbinsäure) sind sehr sauer. Zu den bekannten Nebenwirkungen von Vitamin C in hoher Dosis gehört daher auch eine Übersäuerung des Magens. Produkte mit Calcium(carbonat) und Magnesium(oxid) – als Antazida bekannt – wirken dem entgegen. Inzwischen gibt es auch Vitamin C-Varianten, die durch entsprechende Zusätze verträglicher gemacht wurden.
Was ist mit Vitamin C Nebenwirkungen bei Vorerkrankungen?
Wenn Sie unter Nierensteinen oder anderen Nierenerkrankungen leiden, sollten Sie vor der Einnahme von hochdosiertem Vitamin C Ihren Arzt für Naturheilkunde, TCM oder Ihren Heilpraktiker konsultieren. Bei entsprechender Veranlagung könnten sich vielleicht (weitere) Nierensteine bilden, deshalb ist etwas Vorsicht geboten. Bei bestehender Eisenverwertungsstörung kann es zu einer übersteigerten Eisenaufnahme kommen. Die eigentlich gewünschte Wirkung des Vitamin C verkehrt sich also ins Gegenteil. Das Eisen wirkt giftig und führt zu schwerwiegenden Komplikationen. Auch in diesem Fall sollten Sie sich beraten lassen.
Fazit:Sie brauchen im Allgemeinen keine Vitamin C Nebenwirkungen zu befürchten, die Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen. Ermitteln Sie Ihre individuelle Toleranzgrenze und steigen Sie gegebenenfalls auf ein für Sie verträglicheres Produkt um.


















