
Eignet sich Meditation für Kinder?
Wie verläuft eine Meditation mit Kindern und worauf sollten Eltern achten, wenn sie nach einer Meditation für Kinder suchen?
Ist Meditation für Kinder ebenso geeignet wie für Erwachsene? Und wie dürfen Sie sich eine Meditation mit Kindern vorstellen – ruhig und in stiller Konzentration versunken oder aktiv und kreativ verspielt? Kindermeditation ist durchaus kein Spleen von meditationsbegeisterten Eltern, sondern ein guter Ansatz, um frühzeitig Entspannung und Konzentration zu üben.
Was sollten Sie bei einer Meditation mit Kindern beachten?
Kinder sind keineswegs kleine Erwachsene und betrachten sich und ihre Umwelt mit völlig anderen Augen. Sie legen sehr viel Wert auf Farben und Formen und sind weniger auf ihre Gedanken konzentriert. Daher verlaufen Meditationen für Kinder nach anderen Gesichtspunkten, wie dies ihre Eltern womöglich selbst praktizieren.
Falun Gong für Kinder
Doch kommt es in erster Linie auf die Meditationsschule selbst an. In diesem Artikel sehen Sie Bilder von Kindern, die Falun Gong praktizieren und im perfekten doppelten Lotussitz meditieren. Dies zeigt also, dass Kinder in der Lage sind, Meditationstellungen einzunehmen, die für manche Erwachsenen erst nach Monaten erreichbar sind. Das hängt natürlich mit mehreren Faktoren zusammen, u.a. sind die Körper von Kindern noch nicht verspannt und die Gelenke noch beweglicher, was wiederum auf die bewegliche Geisteshaltung der Kindern hinweist, die noch nicht von der Gesellschaft verformt wurde. Sobald die Kinder beginnen, sich den erwarteten Normen der Gesellschaft anzugleichen, verlieren sie mehr und mehr ihre geistige Flexibiltät, was sich als Spiegelung in der Verhärtung des Körpers bemerkbar macht. Als Erwachsene haben wir dann die undankbare Aufgabe, uns über Meditation etc. wieder geistig zu befreien und unseren Körper beweglicher, fließender werden zu lassen.
Alternativen für Kinder
Doch zurück zu den Kleinen. Kinder – insbesondere solche im Vorschulalter – können in unserer modernen, heißt hektischen Zeit, nicht lange stillsitzen und tun sich oftmals schwer damit, zur Ruhe zu kommen. Das noch sehr rudimentär ausgeprägte „Körpergefühl“ und das damit verbundene Verständnis für körpereigene Abläufe und Funktionen darf durch eine Kinder Meditation natürlich nicht gestört oder gar in andere Bahnen gelenkt werden. So sollte beispielsweise vermieden werden, das Bewusstsein der Kinder auf den eigenen Atem zu richten, da die Konzentration auf die Atmung womöglich den natürlichen und unbeschwerten Atemfluss der Kleinen behindern könnte.

Eine einfache Meditation für Kinder – oder meditieren kinderleicht gemacht
Sicherlich ist es vorteilhaft, selbst kleine Kinder an das Wesen der Meditation heranzuführen. Nur eben ein wenig anders, als Erwachsene das In-sich-Versenken betreiben. Wer mit Meditation Kinder „erreichen“ möchte, muss sich ihren natürlichen Bedürfnissen anpassen und diese für das Meditieren nutzen. Eine Meditation mit Kindern kann spielerisch aufgebaut sein und dennoch das Bewusstsein schulen. So können Kinder im Liegen ihre Körper erspüren, ohne dabei ihre „unbewussten“ Funktionsabläufe zu beeinträchtigen. Fordern Sie die Kinder auf, ganz starr und steif zu liegen, um die komplette Körperspannung zu fühlen. Dabei zählen Sie langsam und deutlich bis zehn. Dann richten Sie die Aufmerksamkeit der Kinder auf einzelne Gliedmaßen, indem Sie die kleinen Meditierenden dazu ermuntern, mit den Zehen zu wackeln, die Ellenbogen anzuwinkeln oder die Hände zur Faust zu ballen und so fort. Diese Übungen dienen dazu, das Bewusstsein der Kinder durch den gesamten Körper wandern zu lassen und ihn dabei in spielerischer und kreativer Weise kennenzulernen.
Fazit: Gestalten Sie die Meditation für Kinder unbeschwert und interessant, damit die Kleinen Spaß und Freude am Meditieren bekommen. Erzählen Sie ihnen auch eine phantastische Geschichte, um die Liegezeit durch Spannung zu verkürzen.
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