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Hopfen – Wirkung und Anwendung

Schon seit Jahrhunderten findet Hopfen Anwendung in der Bierbraukunst und als wirksame Heilpflanze, vor allem zur Beruhigung. Doch die kleinen Ähren können noch mehr. 

Es sind die unbefruchteten weiblichen Ähren des Hopfens (botanisch: Humulus lupulus), die sowohl zum Brauen von Bier wie auch als Heilpflanze genutzt werden. Diese auch als Zapfen oder Dolden bezeichneten Pflanzenteile vom Hopfen haben Wirkung bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen. Nach der Blütezeit im Juli und August werden die Dolden im Spätsommer gesammelt. 

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Welche Inhaltsstoffe und Wirkungen Hopfen hat 

• Insgesamt werden dem Hopfen beruhigende, antibakterielle, schmerzstillende, entzündungshemmende und blutreinigende Effekte zugesprochen.  • Hopfen ist reich an Gerbstoffen, deren adstringierenden (zusammenziehenden) Eigenschaften sich positiv bei Magen- und Darmbeschwerden auswirken.  • Auch die verdauungsfördernden und appetitanregenden Wirkungen werden in diesem Zusammenhang geschätzt.  • Die wichtigsten Inhaltsstoffe, denen der Hopfen seine Anwendung bei Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen verdankt, sind spezielle Hopfenbitterstoffe (Humulon, Lupulon). Sie wirken beruhigend und leicht sedierend, also dämpfend, auf das Nervensystem.  • Hinzu kommen ätherische Öle und Harze, die dem Hopfen eine Wirkung auch äußerlich verschaffen, nämlich bei schlecht heilenden Wunden oder bei Schuppen. So ist Hopfen auch Bestandteil von Haarshampoos.  • Außerdem enthält Hopfen die

Phytohormone

Stigmasterol, Campesterol und Beta-Sistosterol. Sie wirken progesteron- oder östrogenähnlich und können Frauen während der

Wechseljahre

einen guten Dienst zum Ausgleich von Hormonschwankungen leisten.  • Zudem soll er auf Frauen lustfördernd wirken.  • Auch bei Migräne, Angstzuständen und Blasenleiden findet Hopfen Anwendung. 

Wie der Hopfen Anwendung findet 

• Die Dolden der Heilpflanze werden meist als Tee genutzt. Hierfür werden ein bis zwei Teelöffel voll mit einem Viertelliter heißem Wasser übergossen und nach 10-15 Minuten durch ein Sieb abgegossen. Eine Stunde vor dem Schlafengehen getrunken, ergibt das einen wohltuenden Trunk gegen Einschlafstörungen.  • Auch eine Mischung mit Baldrian, Melisse, Lavendel und Passionsblume bringt einen hervorragenden Schlaftee hervor.  • Für einen gelassenen Wechsel werden Hopfen, Salbei, Johanniskraut und Herzgespann zur Teemischung vermengt.  • Und gegen depressive Verstimmungen hat Hopfen gute Wirkung gemeinsam mit Johanniskraut, Melisse, Weißdorn und Rosmarin.  • Für den Magen tut Hopfen zusammen mit Fenchelfrüchten, Kümmel und Melisse gut.  • Mit kaltem Wasser aufgesetzt und nach dem Aufkochen 15 Minuten durchgezogen, ist der Sud ein gutes Mittel zum Gurgeln bei Heiserkeit.  • Äußerlich kann Hopfen als beruhigender Badezusatz genutzt werden.  • Und ein spezieller Tipp ist das „Schlafkissen“: Hierzu werden frische Hopfenzapfen – eventuell gemischt mit Lavendel- oder Lindenblüten – mit Rohwolle verknetet und in einen Kissenbezug gefüllt.  • Auch als Tinktur oder Dragee findet Hopfen Anwendung. 

Tipp:

 Greifen Sie zu einem guten Präparat aus dem Reformhaus, der Apotheke oder einem guten Internetanbieter, der hochwertige Bioware verkauft.

Fazit: Die Hopfen Wirkung ist so vielseitig wie seine Anwendungsbereiche und allemal ein Versuch wert!

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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