Frauenmantel – Wirkung und Anwendung

Frauenmantel – Wirkung und Anwendung
Die Volksheilkunde sagt, dass der Frauenmantel Anwendung in fast allen Bereichen des Körpers finden kann. Und dabei steht der weibliche Körper stark im Vordergrund.
Der Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) ist ein zartgelb blühendes Rosengewächs. Er kommt fast weltweit auf Wiesen und in lichten Wäldern vor und gedeiht auch in jedem Garten. Er ist demnach eine Heilpflanze, die leicht verfügbar ist. Genutzt werden alle oberirdischen Teile der Heilpflanze, denn Frauenmantel hat Wirkung in Blüten, Blättern und Stengeln. Da Frauenmantel Anwendung in der Naturheilkunde bei zahlreichen Beschwerden findet, ist eine umfassende Beschreibung schwierig und konzentriert sich meist auf das am häufigsten genutzte Einsatzgebiet, nämlich typische Beschwerden der Frau.
Die Wirkung von Frauenmantel
Traditionell wird Frauenmantel zu den sogenannten „Frauenheilkräutern“ gezählt. Schon der Name weist auf seine schützende („Mantel“) Wirkung speziell für Frauen hin. Frauenmantel gilt als eine der wirksamsten einheimischen Progesteronpflanzen.
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Diese progesteronausgleichende Wirkung kann der Frau bei Zyklusunregelmäßigkeiten sowie Gelbkörperschwäche zu Beginn der Wechseljahre helfen. Auch schmerzhafte Monatsblutungen können gelindert werden. Es wird dem Frauenmantel auch eine ausgleichende Wirkung auf die Seelenlage der Frau zugeschrieben.
Zu den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen des Frauenmantels gehören auch die Gerbstoffe, die entzündungshemmend, blutstillend, antispetisch, fiebersenkend und zusammenziehend wirken. Flavonoide verstärken die entzündungshemmende Wirkung und wirken zudem abschwellend und antioxidativ. Die in der Pflanze enthaltenen Phytosterine wirken cholesterinsenkend. Zusammen mit ätherischen Ölen, Tanninen und Saponinen entsteht so eine Gesamtwirkung, die den Frauenmantel in der Anwendung fast zu einem „Allround-Kraut“ macht.
Frauenmantel in der Anwendung
Wenn Frauenmantel Anwendung in der Frauenheilkunde findet, dann nicht nur wegen seiner hormonähnlichen Wirkung.
• Auch seine zusammenziehenden, krampflösenden und wehenkoordinierenden Eigenschaften werden von Hebammen bei Geburten geschätzt, und nach der Geburt soll die Milchbildung gefördert werden.
• Sogar als Fruchtbarkeitsgetränk wird er eingesetzt.
• Bei Scheideninfektionen helfen Sitzbäder aus Frauenmantel, Ackerschachtelhalm, Ringelblume und Schafgarbe.
• Meist wird Frauenmantel innerlich als Tee aus dem ganzen Kraut verwendet, oft auch mit anderen Heilkräutern zur Unterstützung der Heilwirkung gemischt. Bis zu drei Tassen täglich ist die übliche Dosierung, doch können auch bis zu fünf Tassen getrunken werden. Gegenanzeigen sind nicht bekannt.
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• Die Gerbstoffe wirken jedoch leicht stopfend, deshalb hat Frauenmantel gute Wirkung bei Durchfall und anderen Magen-Darm-Erkrankungen. Wer allerdings diesbezüglich empfindlich reagiert, sollte den Tee einfach kürzer ziehen lassen bzw. dünner kochen.
Fazit: Frauenmantel findet Anwendung bei zahlreichen gesundheitlichen Problemen, speziell der Frau, und ist ein schon im Mittelalter und bei Hildegard von Bingen gepriesenes Heilkraut.

Weitere Infos über Frauenmantel
Traditionell zählt Frauenmantel zu den sogenannten „Frauenheilkräutern“. Er hilft bei vielen Frauenleiden, bei unerfülltem Kinderwunsch, während der Geburt und Stillzeit …
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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!





