Bockshornklee – Wirkung und Anwendung

Bockshornklee – Wirkung und Anwendung
Schon seit Mohammeds Zeiten wird dem Bockshornklee Wirkung bei allerlei gesundheitlichen Problemen zugesprochen. Und die Art, in der Bockshornklee Anwendung findet, ist denkbar einfach!
Die Blätter der einjährigen Pflanze erinnern an Klee, und die Früchte an Ziegenhörner: So kam der Bockhornklee zu seinem Namen. Sein botanischer Name Trigonella foenum-graecum beinhaltet jedoch „griechisches Heu“, was auf seinen typischen Geruch hinweist. Unter anderem in China, Indien und schließlich bei Hildegard von Bingen und Pfarrer Kneipp war der Bockshornklee wegen seiner Wirkungen als Heilmittel hoch geschätzt.
Die Wirkung des Bockshornklees
Bockshornklee ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Der Samen enthält Schleimstoffe, Saponine (sekundäre Pflanzenstoffe mit meist bitterem Geschmack), ätherische Öle, diverse Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß. Für eine spezielle Anwendung von Bockshornklee spielt zudem das Diosgenin eine Rolle: Das entspricht dem Hormon Progesteron, wie es im weiblichen Körper natürlich hergestellt wird.
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Dadurch hat Bockshornklee eine Wirkung bei Progesteronmangel (Gelbkörperschwäche), wie sie bei Frauen zu Beginn der Wechseljahre häufig auftritt. Sowieso hat Diosgenin einen ausgleichenden Einfluss auf den Hormonhaushalt der Frau, was außer in den Wechseljahren auch beim Prämenstruellem Syndrom (PMS) oder bei Zyklusstörungen hilfreich sein kann. Nach alter Überlieferung wird Bockshornklee auch zur Anregung der Milchsekretion genutzt. Doch diese erstaunliche Pflanze hat noch zahlreiche weitere Einsatzgebiete. Vor allem seine äußerliche Wirkung ist belegt: Die wissenschaftliche Kommission E und die ESCOP bestätigen die Heilkraft bei Hauterkrankungen (Entzündungen, Ekzeme, Geschwüre). Auch auf den effektiven Einsatz bei Atemwegserkrankungen wird wegen der schleimlösenden Wirkung immer wieder hingewiesen. Hinzu kommt die Verwendung bei Verdauungsstörungen, Diabetes, Bluthochdruck oder Allgemeinschwäche.
Die Anwendung von Bockshornklee
Bockshornklee als Nahrungsmittel
Weit verbreitet finden Bockshornklee-Samen Verwendung in der Küche, denn sie sind Bestandteil von Curry-Mischungen und bekannt als Käse- und Brotgewürz. Die Sprossen können im Salat gegessen werden, sie schmecken frisch-würzig und wirken blutreinigend und kräftigend. In Indien werden die jungen Blättchen wie Spinat zubereitet. Genutzt werden aber vor allem die Samen, die ihr köstliches Aroma erst durch Erhitzen entfalten. In Milch gekocht sind sie sehr nahrhaft und ein vorzügliches Mittel zur Gewichtszunahme.
Bockshornklee Anwendung als Heilmittel
Als Heilmittel wird Bockshornklee meist in Form von Tee getrunken oder ebenfalls zu Milch-Brei verkocht, äußerlich werden Kompressen aus Breiumschlägen verwendet. Als Mittel gegen Hormonschwankungen ist Tee oder ein Nahrungsergänzungsmittel empfehlenswert. Der Tee soll sich zudem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zur Reinigung der Atemwege und Hustenlöser, zur Unterstützung des Stoffwechsels und gegen Entzündungen (z. B. Mandelentzündung, Gelenkentzündungen) bewähren. Der Brei hat neben seiner stärkenden Wirkung auch einen positiven Einfluss auf den Magen-Darm-Trakt. Hautprobleme werden mit Breiauflagen behandelt.
Fazit:Die Wirkung des Bockshornklees ist vielseitig und seine Verwendung gesund und schmackhaft – probieren Sie es!

Weitere Infos über Bockshornklee
Schon Hildegard von Bingen schätzte Bockshornklee nicht nur wegen seiner pflanzlichen Hormone. Er hilft bei Haarausfall, PMS, Wechseljahresbeschwerden, Hauterkrankungen …
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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!





