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Arnica Globuli – Wirkung und Anwendung in der Homöopathie

So wirkt Arnica in der Homöopathie

Arnica montana, der Bergwohlverleih, ist eine seit dem 16. Jahrhundert gebräuchliche Heilpflanze, von der Sebastian Kneipp einmal sagte, sie sei „nicht mit Gold zu bezahlen“. In der Tat verfügt sie über starke Heilkräfte, die besonders in der Arnica Homöopathie zum Einsatz kommen. 

Homöopathisches Charakterbild

Menschen mit typischer Arnica Konstitution sind meist von muskulöser, kräftiger Statur und neigen zu Blutandrang im Gesicht. Ausscheidungen und Atem können faulig riechen. Gesundheitsprobleme verharmlosen sie, die Schwere ihrer Erkrankung wird heruntergespielt. Auf ihre Umgebung wirken sie mürrisch, leicht reizbar, überempfindlich und ängstlich bis schreckhaft. Sie sind Einzelgänger, wollen in Ruhe gelassen werden und allein sein, Mitleid wird schroff abgelehnt.

Arnica Globuli sind angezeigt bei Beschwerden wie

  • Wundinfektionen
  • Körperlicher Überanstrengung mit starkem Muskelkater
  • Fieberanfällen, bei denen der Kopf heiß, der Körper jedoch kalt ist
  • Erschöpfungszuständen und allgemeinem Zerschlagenheitsgefühl am gesamten Körper
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Hautproblemen wie Verhärtungen nach Insektenstichen, Furunkel
  • Bluthochdruck
  • Zahn- und Zahnfleischerkrankungen
  • blaue Flecken, Nasenbluten, Prellungen
  • Eine besondere Empfehlung der Homöopathie ist die Einnahme von hochpotenten Arnica Globuli vor und nach Operationen.

Potenzen und Ihre Wirkungen

Von Arnica D6 Globuli nehmen Sie dreimal täglich eine Gabe (je fünf Globuli), wenn Sie unter Krampfadern, Blutergüssen, Wund- oder Muskelschmerzen leiden. Auch bei Zahnfleischverletzungen, Druckstellen und Schwellungen im Mund hilft Arnica. 

Nutzen Sie die Arnica D12 Wirkung bei Durchblutungsstörungen, dumpfen Gelenkschmerzen, fieberhaften Infekten und Herz-Kreislauf-Problemen mit Schwindelgefühl und Bluthochdruck.

Arnica D30 wirkt tiefer und eignet sich für chronische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, langwierige Sportverletzungen sowie anhaltende Zahnprobleme.

Arnica C30 ist das Hauptmittel bei Verletzungen aller Art und verhindert Einblutungen ins umliegende Gewebe. Vor und nach Operationen eingenommen, wirkt Arnika schmerz- und blutstillend und fördert die Heilung.

Achtung: Von beiden Potenzen benötigen Sie wegen der längeren Wirkungszeit nur eine Gabe wöchentlich. 

Eine einzige Arnica C200 Anwendung wirkt monatelang und sehr intensiv auf geistiger Ebene. Die einmalige Gabe von drei Arnica Kügelchen reicht aus, um chronische Schmerzzustände zu heilen, die von einer Jahrzehnte zurückliegenden Verletzung herrühren.

Anwendungsbreiche

Arnica Kügelchen sind das wichtigste Erste-Hilfe-Mittel bei Verletzungen, Blutergüssen, Prellungen und Gehirnerschütterungen. Wenden Sie die Heilpflanze bei einem Unfall so früh wie möglich an, denn Arnica ist das am schnellsten wirkende Mittel, um einen Schock und die damit verbundene Kreislaufbelastung zu behandeln. 

Tipp:

 Homöopathie mit Arnica lässt sich übrigens auch verwenden, wenn Sie unter einer Allergie gegen Korbblütler leiden. Verwenden Sie homöopathische Mittel, so verlieren die Pflanzen dank der Potenzierung ihr Allergiepotenzial, während die Heilkraft erhalten bleibt.

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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