
Aconitum Globuli – Wirkung und Anwendung in der Homöopathie
So wirkt Aconitum in der Homöopathie
Aconitum napellus, der Blaue Eisenhut, gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und steht vielerorts unter Naturschutz. Bevorzugt an feucht-schattigen Orten wachsend, ist er sehr genügsam, braucht nur wenig Erdreich zum Gedeihen und ist dabei die giftigste Pflanze Europas. Selbst bei den für Gärten gezüchteten Eisenhutstauden sind sämtliche Teile, auch Wurzeln und Samen, hochgiftig. Wenige Blüten reichen aus, um ein Kind zu töten. Aconitum als Homöopathie Arznei wird deshalb nur in entsprechender Verdünnung eingesetzt und ist ungiftig.
Homöopathisches Charakterbild
Menschen, für die das homöopathische Mittel Aconitum besonders gut geeignet ist, wirken eher robust und lebhaft. Sie genesen genauso schnell wie sie erkranken, sind aber in Bezug auf die eigene Gesundheit ängstlich und neigen zu Überreaktionen. Schmerzen lassen sie verzweifeln und sie haben große Angst zu sterben.
Aconitum eignet sich besonders bei Erkrankungen und Beschwerden wie
- Schnell ansteigendes Erkältungsfieber
- Heftige Grippeanfälle
- Bronchitis
- Nervenschmerzen (besonders Trigeminusneuralgien)
- Herzjagen als Folge von Schreck und Todesangst
Potenzen und Ihre Wirkungen
Mit frühzeitiger Einnahme von
Aconitum D6Globuli können Sie beginnende Erkältungskrankheiten bereits im Keim ersticken. Bei Pseudokrupp ist es das Hauptmittel der Homöopathie. Die
Aconitum D12Anwendung hilft Ihnen bei Hals- und Nackenschmerzen, heilt akute Entzündungen, lindert krampfartige Menstruationsbeschwerden und reguliert Herzrhythmusstörungen, die mit Blutdruckanstieg und starkem Herzklopfen einhergehen. Von beiden Potenzen nehmen Sie
dreimal täglich 3-5 Globuli, bis die akuten Beschwerden abgeklungen sind. Ein
Aconitum C30 Globuli, einmal eingenommen, hilft zuverlässig bei plötzlich auftretendem Bluthochdruck mit Blutandrang zum Kopf, Sonnenstich und Blutungen, die beim Betroffenen Panik und Todesangst auslösen. Die schnelle
Aconitum C200Wirkung ist angezeigt bei jeder Art von Schockzustand und plötzlich auftretenden starken Schmerzattacken. Auch hier genügt meist die einmalige Gabe von einem Globuli.
Anwendungsbreiche
Aconitum Homöopathie Anwendungen sind sinnvoll, wenn die Krankheitszeichen schlagartig auftreten, einen heftigen Verlauf nehmen und von starker Unruhe und Angstgefühlen bis hin zur Panik begleitet werden. Auch Entzündungen und Fieberschübe mit ausgeprägtem Hitzegefühl, aber ohne übermäßiges Schwitzen, starke Gesichtsrötungen, großer Durst und Kurzatmigkeit sind Symptome, die zu Aconitum passen.
- Verschlechternde Zustände
Verschlimmerungen treten oft gegen Mitternacht ein oder werden ausgelöst durch stickige Zimmerluft, Aufregung, Überanstrengung, Druck, Berührungen, Musik, Kälte und Ostwind. - Verbessernde Zustände
Deutliche Besserung verspürt der Kranke durch frische Luft, Aufenthalt im Freien, Ruhe, Wärme, Schwitzbehandlungen und allein gelassen werden.
Für die Auswahl der Potenz gilt im Allgemeinen: Für Krankheitssymptome hauptsächlich körperlicher Art ist die D-Potenz ausreichend. Bei stärkerer psychischer Beteiligung sollten Sie eine C-Potenz anwenden.
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Weitere homöopathische Mittel
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