Wann und wie Sie Teebaumöl verdünnen sollten

Wann und wie Sie Teebaumöl verdünnen sollten
Reines Teebaumöl können Sie pur direkt auftragen, aber auch mit anderen Ölen oder Wasser verdünnen, ohne dass die Wirkung abgeschwächt wird.
Teebaumöl ist ein vielseitiges Naturheilmittel, das sich hervorragend als Zusatz für Bäder, Spülungen, Kompressen, Massagen und Einreibungen eignet. Achten Sie jedoch darauf, auch für Verdünnungen nur 100 Prozent reines Teebaumöl (Melaleuca alternifolia) – ohne Beimischungen, Aromen und Konservierungsmittel – aus Wildwuchsernte oder pestizidfreier, rückstandskontrollierter Öko-Produktion zu kaufen. Um Hautreaktionen zu vermeiden, sollte der 1,8-Cineol-Gehalt des Öls zwischen drei und fünf Prozent liegen. Je niedriger dieser Wert, desto besser verträglich sind die Teebaumölbehandlungen für Ihre Haut. Um Teebaumöl für Bäder zu verdünnen, benutzen Sie Sahne oder Milch als Emulgator. Damit verteilt sich das Öl besser im Wasser. Alternativ können Sie auch etwas Honig oder feines Meersalz nehmen.
Teebaumöl für Badezusätze verdünnen
- Erkältungen:
Für ein Vollbad 10 bis 15 Tropfen Teebaumöl mit 50 ml Milch oder Sahne mischen. Bei etwa 37 Grad Wassertemperatur nicht länger als 15 Minuten baden.
Lindert Kopf- und Gliederschmerzen, das Einatmen des ätherischen Öls befreit zusätzlich die Nase. - Hautkrankheiten:
Ein Badezusatz aus 10 Tropfen Teebaum- und je fünf Tropfen Thymian- und Kamillenöl, vermischt mit einem Esslöffel Honig.
Wirkt reinigend, heilend und beruhigend bei Akne, Schuppenflechte und unreiner Haut. - Blasenentzündung:
Für ein Sitzbad auf zwei Liter heißes Wasser fünf Tropfen Teebaumöl mit etwas Milch verdünnen, Badezeit 10 bis 15 Minuten.
Hilft auch bei Reizblase, Hämorrhoiden und Juckreiz im Genitalbereich.
Weitere Anwendungen mit verdünntem Teebaumöl
- Teil- oder Ganzkörpermassagen:
Mischen Sie fünf bis acht Tropfen Teebaumöl mit ein bis zwei Esslöffeln Mandel-, Jojoba- oder Kokosöl.
Teebaumölmassagen lösen schmerzhafte Verspannungen und fördern die Durchblutung der Haut. - Mundspülungen:
Fünf Tropfen Teebaumöl mit einem Teelöffel Milch verdünnen, in warmes Wasser rühren und mehrmals täglich den Mund spülen.
Beugt Zahnfleisch- und Zahnerkrankungen vor, sorgt für frischen Atem und heilt Entzündungen im Mundraum. Diese Teebaumöllösung eignet sich auch zum Gurgeln bei Halsschmerzen und Heiserkeit. - Kalte Umschläge:
500 ml kaltes Wasser mit zehn Tropfen Teebaumöl mischen, Baumwolltuch darin ausdrücken, auflegen und mit Handtuch abdecken.
Lindert Schmerzen bei Gelenkerkrankungen und Verbrennungen, wirkt abschwellend bei Stichen und Entzündungen. - Heiße Schnupfenkompresse:
Fünf Tropfen Öl in 200 ml heißes Wasser geben, Tuch damit anfeuchten und mehrmals täglich auf die Nase legen.
Wirkt abschwellend auf die Nasenschleimhaut und befreit die Nebenhöhlen.
Wann Sie Teebaumöl immer verdünnen sollten
Zur Sicherheit können Sie vor der ersten Teebaumölanwendung einen Allergietest durchführen. Reiben Sie dazu etwas Öl auf Ihren Handrücken und lassen Sie es eine Stunde einwirken. Rötet sich Ihre Haut an der behandelten Stelle, sollten Sie das Teebaumöl in jedem Fall verdünnen und alternativ auf ein Produkt aus kontrollierter Wildwuchssammlung zurückgreifen. Starker Juckreiz und Quaddelbildung sind Anzeichen einer allergischen Reaktion. Lassen Sie sich dann eventuell von einem naturheilkundlichen Arzt beraten, ob Sie besser auf dieses ätherische Öl verzichten sollten.
- Als Erste Hilfe, z.B. bei Insektenstichen oder für medizinische Zwecke, ist die Anwendung von unverdünntem Teebaumöl zweckmäßig.
- Im Zweifelsfall, oder wenn Ihre Haut besonders empfindlich ist, verwenden Sie Verdünnungen mit Wasser oder Öl.
- Für die Behandlung von Babys und Kleinkindern muss Teebaumöl ohnehin immer verdünnt werden.
Fazit
Ob Sie Schmerzen lindern, Erkältungskrankheiten im Keim ersticken oder sich mit einer entspannenden Massage etwas Gutes tun wollen: Die natürliche Heilkraft des Teebaumöls ist schonend, aber kraftvoll und wird auch durch Verdünnen nicht abgeschwächt.
Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!
Das könnte auch zum Thema Teebaum – Teebaumöl: Infos zu Wirkung, Anwendung und Tipps interessieren

So hilft Teebaumöl gegen Akne

So hilft Teebaumöl gegen Feigwarzen – Infos zu Anwendung & Wirkung

So hilft Teebaumöl gegen Fußpilz – Infos zu Anwendung & Wirkung

So hilft Teebaumöl gegen Hautpilz – Infos zu Anwendung & Wirkung

So hilft Teebaumöl gegen Herpes – Infos zu Anwendung & Wirkung

So hilft Teebaumöl gegen Mücken – Infos zu Anwendung & Wirkung

So hilft Teebaumöl gegen Nagelpilz – Infos zu Anwendung & Wirkung

So hilft Teebaumöl gegen Pickel









