Salbei in der Schwangerschaft | Salbei

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Salbei in der Schwangerschaft

Salbei kann in der Schwangerschaft bei Überdosierungen gefährlich werden, richtig angewendet entfaltet er jedoch seine volle Heilkraft

Salbei ist eine sehr vielseitige Arzneipflanze mit antimikrobiellen, entzündungs- und schweißhemmenden Eigenschaften. Nicht umsonst sind Salbeibonbons, Salbeiöl und Salbeitee sehr beliebt, wenn es darum geht, Erkältungen zu bekämpfen oder schlecht heilende Wunden zu versorgen. Salbei in der Schwangerschaft kann jedoch, wenn zu große Mengen konsumiert werden, die Wehentätigkeit fördern und auf diese Weise Früh- oder Fehlgeburten auslösen. Dennoch müssen Sie nicht ganz auf die Wirkung von Salbei verzichten: Es kommt nur auf die Menge und die richtige Anwendung der Heilpflanze an.

Kann Salbei Ihre Schwangerschaft gefährden?

Salbei hat Einfluss auf das Hormonsystem, stimuliert die Gebärmutter und kann so im schlimmsten Fall vorzeitige Wehen auslösen. Das ist jedoch nur dann der Fall, wenn Sie große Mengen Salbei zu sich nehmen. Als Gewürz können Sie Salbei jedoch bedenkenlos verwenden und müssen keine negativen Auswirkungen für sich oder Ihr Kind befürchten. Auch alle äußeren Anwendungen von Salbei sind uneingeschränkt möglich, beispielsweise in der Wundversorgung oder als Fußbad bei Schweißfüßen. Verzichten sollten Sie hingegen auf Salbei-Öl.

Erkältung und Schwangerschaft: Ist Salbei erlaubt?

Salbei ist insbesondere bei Erkältungskrankheiten sehr beliebt, denn er bekämpft durch seine ätherischen Öle gleichzeitig die Krankheitserreger und die Entzündung der oberen Atemwege. Damit ist er doppelt wirksam und sorgt für schnelle Linderung von Husten und Halsschmerzen. Auch während Ihrer Schwangerschaft dürfen Sie die wohltuenden Salbei-Bonbons lutschen und in Maßen Salbeitee trinken – etwa ein bis zwei Tassen pro Tag in möglichst kleinen Schlucken.

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Wenn Sie die Wirkung von Salbei darüber hinaus für sich nutzen möchten, sollten Sie einen Salbeitee zum Gurgeln verwenden. Der zieht mit zehn bis 15 Minuten deutlich länger als ein zum Trinken bestimmter Tee aus Salbeiblättern, zeigt aber eine ähnlich gute Wirkung gegen die Erkältungssymptome. Gurgeln können Sie ganz nach Bedarf und ohne Einschränkung.

Salbei während der Stillzeit: Was ist zu beachten?

Obwohl Sie Salbei in der Schwangerschaft sinnvoll dosiert einsetzen können, sollten Sie während der Stillzeit komplett darauf verzichten. Salbei hemmt nämlich die Bildung von Muttermilch und kann so Probleme beim Stillen verursachen. Beim Abstillen wiederum ist Salbeitee eine wertvolle Hilfe, die bisweilen sehr viel besser wirkt als die üblichen Medikamente. Allerdings kommt es auch hier auf die Dosierung an: Bleiben Sie bei einem knappen Liter pro Tag; eine Überdosierung kann dazu führen, dass sich die Wirkung umkehrt.

Fazit:

 Richtig dosiert können Sie auch während Ihrer Schwangerschaft Salbei einsetzen, achten Sie jedoch auf das richtige Maß!

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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