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Rosmarin – Wirkung und Anwendung

Beim Kochen wird die Wirkung von Rosmarin oft und gern genutzt, doch auch Naturheilkundler schätzen die anregende, belebende Anwendung.

Seine Heimat ist der Mittelmeerraum, deshalb gehört Rosmarin zu den beliebtesten Würzkräutern der mediterranen Küche. Zusätzlich verfügt die Pflanze über eine enorme Heilkraft, eine Vielzahl wirksamer Inhaltsstoffe und ist bei ganz unterschiedlichen Beschwerden hilfreich. Die stärkste Rosmarin Wirkung erzielen Sie mit der Verwendung frischer oder getrockneter Rosmarinblätter, doch auch die Blüten des Strauchs enthalten wertvolle Pflanzenstoffe und können für Heilzwecke genutzt werden. Als eine der wenigen Pflanzen mit gleichermaßen anregenden und entspannenden Inhaltsstoffen sollte das anspruchslose Gewächs eigentlich in keinem Garten fehlen.

Rosmarin Anwendung, Inhaltsstoffe und Dosierung

Blatt und Blüte des Rosmarins enthalten viele Gerb- und Bitterstoffe sowie unterschiedliche ätherische Öle. • Als Tee getrunken, kräftigt Rosmarin bei Erschöpfung und Schwächezuständen und hebt einen zu niedrigen Blutdruck durch Stärkung des Herzkreislaufsystems. • Er wirkt beruhigend bei nervösen Herzbeschwerden, • schmerzlindernd bei Neuralgien und Kopfweh, • fördert die Verdauung und verhindert Verdauungsprobleme wie Völlegefühl, Blähungen und Magendruck. • Einreibungen mit Rosmarinöl sind schmerzstillend bei Ischias, Rheuma und Muskelverspannungen und • mit Rosmarinblättern im Badewasser vertreiben Sie Stress und Nervosität. • Überdosiert kann Rosmarin Krämpfe und Rauschzustände auslösen, deshalb sollten für Tees nicht mehr als sechs Gramm getrockneter Pflanzenteile pro Tag verbraucht werden. • Als Badezusatz sind 50 Gramm ausreichend und • für Einreibungen und Kompressen mit Rosmarinöl sollten Sie die empfohlene Höchstmenge von 20 Tropfen nicht überschreiten.

Rosmarin Wirkung speziell für Frauen

• Mit regelmäßiger Rosmarin Anwendung können Sie PMS, Menstruationskrämpfe und unregelmäßige Monatsblutungen erfolgreich behandeln. • Beginnende Migräne lässt sich stoppen, wenn Sie etwas Rosmarinöl in der Hand verreiben und den Duft einatmen. • Kopfhautmassagen mit Rosmarinöl kräftigen den Haarwuchs und verhindern Haarausfall.

Wann Sie keine Rosmarin Anwendung machen sollten

• Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie von Anfang an auf Rosmarin in jeder Form verzichten. Die menstruationsfördernde Rosmarin Wirkung kann ansonsten, besonders in den ersten Monaten, zu Blutungen führen und Fehlgeburten auslösen. Bei fortgeschrittener Schwangerschaft kann es zu vorzeitigen Wehen kommen.  • Aufgrund seines hohen Anteils an ätherischen Ölen darf Rosmarinöl nur äußerlich angewendet werden, da es zu Magenreizungen führen kann. 

Tipp:

 In der Küche sollten Sie Rosmarin nur sparsam dosiert einsetzen. Seine ausgesprochen intensive Note und hohe Würzkraft überdeckt sonst den Eigengeschmack aller Speisen.

Fazit:

Machen Sie sich gerade in Zeiten von großem Stress und starker Anspannung die nervenstärkende Rosmarin Wirkung zunutze. Beleben Sie Ihre Sinne mit Rosmarinöl in einer Duftlampe, und bekämpfen Sie innere Unruhe, Blutdruck- und Kreislauflaufprobleme durch eine wohltuende Rosmarin Anwendung.

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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