
Eingelegter Ingwer
Süßsauer eingelegter Ingwer ist köstlich, vor allem zu Sushi. Seine gesundheitsfördernde Wirkung bleibt beim Einlegen erhalten.
Eine leckere Möglichkeit, Ingwer in der Küche zu verwenden, ist eingelegter Ingwer, ein echter Klassiker der japanischen Küche. Er wirkt genauso gut wie frischer Ingwer und lässt sich ganz einfach selbst machen. Allerdings enthält er viel Zucker und sollte deshalb nur in Maßen genossen werden.
Ein Klassiker: Eingelegter Ingwer zu Sushi
In Japan heißt eingelegter Ingwer „Gari“ und wird, wie Wasabi oder Sojasoße, zu Sushi serviert, um zwischen zwei verschiedenen Bissen die Geschmacksnerven zu neutralisieren. Selbst ist er allerdings keineswegs geschmacklos, sondern eine reizvolle Kombination aus der scharfen Note des Ingwers sowie süßen und sauren Aromen.
Wie wirkt Gari?
Zum Einlegen wird Ingwer nur kurz blanchiert; Vitamine und die wertvollen Gingerole bleiben dabei erhalten. Sie können es selbst schmecken: Spüren Sie die Schärfe des Ingwers auf der Zunge, können Sie sicher sein, dass auch der eingelegte Ingwer verdauungsfördernd, blutverdünnend und entzündungshemmend wirkt. Darüber hinaus regt Gari den Stoffwechsel und die Durchblutung an, stärkt das Immunsystem und bekämpft vorhandene Krankheitserreger genauso wirksam wie roher Ingwer. Gari selber machen? So geht es!
Eingelegten Ingwer selbst herstellen
Für selbst gemachten Gari hobeln Sie 80 Gramm geschälten Ingwer in feine Scheiben und kochen ihn kurz in wenig Wasser. Gießen Sie ihn dann über einem Sieb ab und füllen Sie ihn in ein verschließbares Gefäß. Darüber kommt eine Mischung aus einem halben Liter Reisessig, 350 Gramm Zucker und einer Prise Salz.
Wie gesund ist eingelegter Ingwer?
Bei dieser Zubereitungsweise bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe der Ingwers erhalten – allerdings nehmen Sie mit jeder Portion auch eine größere Menge Zucker und damit die entsprechenden Kalorien zu sich. Zum Abnehmen eignet sich Gari also eher nicht, trotz der stoffwechselbeschleunigenden Wirkung des Ingwers. Behandeln Sie Gari deshalb wie eine Süßigkeit und halten Sie Maß beim Verzehr.
Tipp: Experimentieren Sie einfach mal mit natürlicher Süße, wie beispielsweise bei Xilit/Xylitol oder Stevia. Vielleicht zaubern Sie ja ein Gari, das ebenso süß, doch ohne Reue verzehrt werden kann.
Fazit: Eingelegter Ingwer ist in seiner Wirkung durchaus vergleichbar mit frischem Ingwer und, wenn Sie ihn nur hin und wieder genießen, eine köstliche Abwechslung.
















