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Brennnesseltee – Wirkung und Anwendung

Eine beliebte Anwendung der Brennnessel ist der Brennnesseltee. Wirkung entfaltet die Heilpflanze sowohl pur als auch in verschiedenen Teemischungen. 

Wegen der wertvollen Inhaltsstoffe, die die Brennnessel auszeichnen, werden Kraut, Samen und Wurzel schon seit Jahrhunderten in der Volksmedizin geschätzt. Hildegard von Bingen empfahl die Brennnessel als gesunde Speise, die viele Nährstoffe liefert. Dazu gehören Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Eisen,

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Vitamine

wie Vitamin C, E und A sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Diese finden sich auch in Blättern und Stängeln (Kraut), die getrocknet, zerkleinert und zu Tee verarbeitet werden. Meistens findet deshalb Brennnesseltee Anwendung, wenn die Heilwirkung der Pflanze gefragt ist. 

Wirkung von Brennnesseltee

• Eine der bekanntesten Brennnesseltee Wirkungen bezieht sich auf die Harnwege. Die ausscheidungsfördernde und die Harnwege durchspülende Wirkung macht die Brennnessel zu einem effektiven Mittel bei Harnwegsinfekten.  • Dabei kommt dem Betroffenen auch die schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaft der Pflanze zu Gute. 

Tipp:

Die Mineralien kommen jedoch erst dann richtig zur Wirkung, wenn gleichzeitig reichlich (stilles) Wasser getrunken wird. Die hohe Flüssigkeitsmenge gewährleistet außerdem das Ausspülen von Keimen („Durchspülungstherapie“).  • Eine weitere Wirkung von Brennnesseltee wird bei rheumatischen Beschwerden und Gicht genutzt: Die Inhaltsstoffe wirken antirheumatisch und gichtwidrig und werden zur Unterstützung der herkömmlichen Therapie eingesetzt.  • Auch im Rahmen von Fasten- und Frühjahrskuren wird der Tee häufig getrunken, wobei die entschlackende, entgiftende und blutreinigende Wirkung von Brennnesseltee im Vordergrund steht.  • Vitamin C sorgt gemeinsam mit Kieselsäure und Kalium dafür, dass der Tee das Abnehmen unterstützt. 

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Anwendung von Brennnesseltee

• Die Anwendung von Brennnesseltee ist denkbar einfach: Etwa 4 Gramm Kraut (3 bis 4 Teelöffel) werden mit 150 ml heißem Wasser übergossen und nach einer Ziehzeit von 10 Minuten durch ein Sieb abgegossen. Drei bis vier Tassen sind die übliche Dosis, wenn nicht anders angegeben.  • Der durchspülende Blasentee wird dabei oft mit anderen harntreibenden Heilkräutern wie

Birke

und Goldrute zu gleichen Teilen gemischt.  • In der Frauenheilkunde findet Brennnesseltee Anwendung bei verstärkter Menstruation (zur Blutbildung und Verbesserung der Eisenaufnahme im Darm) – zusammen mit

Schafgarbe

, Tausendgüldenkraut und Pfefferminze.  • In anderen Mischungen gilt er als gut für die Haut (Aknetee).  • Neben Blättern und Stängel können aber auch die Samen (Früchte) und die Wurzel der Brennnessel zu Tee verarbeitet werden. Der Samen ist oft Bestandteil von Nieren- und Blasentees.  • Die in kaltem Wasser angesetzte Wurzel hilft bei Beschwerden beim Wasserlassen.  • Die Anwendung von Brennnesseltee ist auch äußerlich möglich: Als starker Sud wird er zur Haarkräftigung eingesetzt. 

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Fazit: Die Wirkung des Brennnesseltees ist vielfältig und in der Regel völlig nebenwirkungsfrei.

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