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Durch Fasten können Sie Ihren Körper gründlich entgiften und entschlacken

Mit Fasten den Körper entgiften und entschlacken

Durch Fasten können Sie Ihren Körper gründlich entgiften und entschlacken

Erfahren Sie im folgenden Auszug aus dem Ratgeber „Heilfasten“, warum Sie Heilfasten sollten, wie sich Fasten auswirkt und Sie auf gesunde Weise Ihren Körper entschlacken und entgiften können.

Warum Heilfasten?

Fasten bedeutet eine gezielte, bewusste, freiwillige und zeitlich begrenzte Nahrungsenthaltung, die der dauerhaften Gesunderhaltung und einem bewussteren Leben dient. Charakteristisch ist der Wechsel von geplanten Fastenperioden und Zeiten, in denen man sich normal ernährt.

Fasten entschlackt, stärkt und heilt

Fastende hungern entgegen aller Vorurteile nicht, sie nehmen lediglich keine feste Nahrung zu sich, dafür aber umso mehr Flüssigkeit – und dies in ganz gezielter Form. Man spricht beim Genuss der mittäglichen Fastenbrühe sogar von „Fastenessen“. Beim Fasten lebt der Mensch von seinen körpereigenen Nahrungsdepots, baut zunächst Reserven in der Leber ab, greift dann Ablagerungen in den Arterien an und wandelt schließlich die körpereigenen Fettdepots in Energie um. Dadurch verändert sich der Stoffwechsel.
Der Organismus befreit sich von Schlacken, Giften und schädlichen Stoffen, die sich im Körper abgelagert haben und die Abwehrkräfte blockieren. Das Abwehrsystem kann wieder richtig arbeiten und seine heilenden Dienste anbieten – die Selbstheilungskräfte des Körpers werden gestärkt. Das kann auch bei einigen Krankheiten zur Heilung beitragen. Durch den bewussten Verzicht auf Nahrung kann der Körper sich voll und ganz auf seine Selbstheilungsarbeit konzentrieren, seine Heilungskräfte aktivieren und gezielt einsetzen. Sprechen Sie allerdings unbedingt mit Ihrem Arzt, wenn Sie trotz körperlicher Beschwerden eine Fastenkur planen!

Fasten wirkt auf den ganzen Körper

Beim Fasten wird der Körper gründlich entgiftet und auch entschlackt. Für unseren normalen Energiehaushalt benötigt man u. a. Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate aus der Nahrung. Der Organismus verbrennt diese Nährstoffe, um die Energie für ein reibungsloses Funktionieren zu gewinnen; was momentan nicht benötigt wird, wird in kleinen Depots gespeichert. Überschüssige Kohlenhydrate werden in Fett umgewandelt, Glukose in Form von Glykogen in der Leber und im Gehirn gespeichert; auch Eiweiß kommt in die Leber; allerdings sind in diesem Organ nur sehr geringe Speichermengen möglich.
Wenn man nun mit der Fastenkur beginnt, ist der Körper gezwungen, seinen Energiebedarf anders zu decken. Der Organismus schaltet vom normalen Stoffwechsel auf den Fastenstoffwechsel um. Dabei greift der Körper zuerst seine Glykogendepots an; da diese schnell abgebaut sind, werden danach langsam die Fettreserven abgebaut. Während einer Fastenkur verliert der Körper ca. 300 Gramm Fettgewebe.
Da während des Fastens alle Organe entlastet werden, funktioniert die Verdauung auch bestens. Neben einer mentalen Vorbereitungszeit hat sich auch eine gründliche Darmentleerung bewährt. Hierbei kann Abführsalz, ein Einlauf oder beides helfen.

Abbau von Schlacken und Giftstoffen

Die angestrebte gründliche Entgiftung und Entschlackung des Körpers kann erst dann stattfinden, wenn der Körper durch den Fastenvorgang schädliche Ablagerungen abgebaut und ausgeschieden hat. Diese Ausscheidung funktioniert nicht etwa nur über den Darm, sondern auch über die Nieren, über die Lungen und über die Haut, die über die Schweißabsonderung Giftstoffe ausscheidet. Deshalb kann es während des Fastens leicht zu Körper- und Mundgeruch kommen; mit besonders gründlicher Körperhygiene können Sie hier gegensteuern.
Der Körper setzt beim Abbau von Körperfett eine größere Menge an Fettsäuren frei. Daher dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Ihr Säurewert im Blut vorübergehend ansteigt. Diese Säureüberflutung im Körper geht meist mit Kopfschmerzen und Muskelkater einher. Durch eine Steigerung der Flüssigkeitszufuhr können diese Beschwerden schnell gelindert werden und verschwinden innerhalb kurzer Zeit.

Fasten zur Stärkung von Geist und Seele

Fasten wirkt aber nicht nur auf den Körper. Die Naturheilkunde geht davon aus, dass Geist, Körper und Seele eine harmonische Einheit bilden. Bedenkt man, dass etwa 60 Prozent aller kranken Menschen unter Krankheiten leiden, die eng mit geistig-seelischen Beschwerden verbunden sind, kann auch für diese Patienten die Durchführung einer Fastenkur empfohlen werden. Denn eine Fastenperiode ist genau der richtige Zeitpunkt, auch den Geist und die Seele zu entrümpeln. Horchen Sie in sich hinein und gehen Sie mit neu gewonnenen Kräften Ihre anstehenden Probleme an.
Sie werden staunen, wie viel Kraft und Willen Sie verspüren, schon lange ungelöste Dinge endlich anzugehen. Die neu gewonnene Harmonie wird auch Ihr körperliches Befinden verbessern.
© 2010 Compact Verlag GmbH München

Diese Infos über Fasten, eine komplette Anleitung zum Heilfasten und wie sie damit Ihren Körper entgiften und entschlacken können, sowie viele Rezepte und Tipps, finden Sie in dem Buch:

Heilfasten – Für mehr Gesundheit und Energie; Compact Verlag; 96 Seiten; 4,99 Euro; ISBN 978-3-8174-8250-4

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Hinweis: Die Informationen dieser Seite können den Besuch bei Ihrem Heilpraktiker, Homöopathen bzw. beim Arzt für TCM, orthomolekulare Medizin oder Naturheilkunde nicht ersetzen. Nehmen Sie deshalb bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

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