Den Körper entwässern

Entwässern mit Sauerampfer
Der Sauerampfer ist kein Unkraut. Er gehört in Ihren Kräutergarten, denn er ist nicht nur in der Küche eine Bereicherung für manche Gerichte, er ist durch seine gesunden Wirkstoffe ein wirksames Heilkraut gegen viele Krankheiten.
Wirkung
Wie der Name es sagt: Die Blätter des Sauerampfers zeichnen sich durch ihre intensive Säure aus. Die Oxalsäure ist verantwortlich für den Geschmack. Große Mengen wirken abführend, daher sollte diese Pflanze nur in Maßen verzehrt werden. Neben den Oxalaten enthält der Sauerampfer Gerbstoffe, die Krankheitserreger abwehren können. Flavonoide wirken entzündungshemmend. Die frische, jung geerntete Pflanze enthält pro 100 Gramm 117 Milligramm Vitamin C. Sie ist eine wirksame Waffe gegen Infektionen und sie stärkt das Immunsystem. Die Säure regt die Verdauung an, und der Eisengehalt ist wichtig für die Blutbildung. Außerdem dient der Sauerampfer als mildes Mittel gegen Wassereinlagerungen im Gewebe.
Anwendung
Der Verwendungsmöglichkeiten des Sauerampfers sind vielfältig. Erfrischend ist die Sauerampfersuppe, und als Salat sind die Blätter eine pikante Zutat. Ein Genuss ist der Sauerampfer auch in Soßen. So ist er ein Bestandteil der legendären „Grünen Soße“, ein Nationalgericht der Hessen. Sie können aus dem Sauerampfer auch einen Tee zubereiten: Kochen Sie vier Esslöffel klein gehackter Blätter in einem Liter Wasser auf, lassen ihn fünf Minuten ziehen und seihen ihn dann ab.
Tipp: Falls Sie ein Nierenleiden haben oder unter einem empfindlichen Magen leiden, sollten Sie den Sauerampfer mit Vorsicht genießen. Wenn Sie ihn jedoch mit Milchprodukten kombinieren, wird die Säure weitgehend neutralisiert.
Fazit: Der Sauerampfer ist ein schmackhaftes Kraut für die Küche und ein wichtiges Heilkraut, besonders gegen Wassereinlagerungen im Gewebe.









































































