
Entwässern durch Akupunktur
Die Akupunktur, eine Heilmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), ist inzwischen auch bei uns anerkannt. Die Therapie erfolgt durch Nadeln, die in bestimmte Meridianpunkte auf der Haut gestochen werden. Sie sollen durch Reizen des Energieflusses Blockaden lösen und somit unter anderem Schmerzzustände beseitigen und zur Heilung von Krankheiten beitragen. Auch das Entwässern des Gewebes ist durch Akupunktur möglich.
Wirkung
Besonders Schwangere leiden unter Ödemen, unter Wassereinlagerungen in den Beinen. Hier kann eine regelmäßige Behandlung durch Akupunktur eine Hilfe sein. Die Lymphflüssigkeit wird ausgeleitet, die Schwellung lässt nach.
Anwendung
Die Nadeln werden beispielsweise in vier bestimmte Energiepunkte des Beines gesetzt. Die Akupunktur sollte in halb sitzender beziehungsweise halb liegender Position durchgeführt werden. Die Nadeln verbleiben in der Regel 20 bis 30 Minuten im Gewebe.
Tipp: Vereinzelt kann es während der Akupunktur-Sitzung zu Schwindelanfällen oder gar Bewusstlosigkeit kommen. Um die Risiken zu minimieren und um einen größtmöglichen Erfolg zu gewährleisten, sollte die Akupunktur zur Entwässerung nur von erfahrenen Akupunkteuren vorgenommen werden. Schwangere sollten eine Hebamme wählen, die eine Ausbildung in Akupunktur absolviert hat.
Fazit: Zu den vielen Möglichkeiten, krankhafte Wassereinlagerungen zum Verschwinden zu bringen, gehört auch die Akupunktur, die besonders für Schwangere mit Ödemen geeignet ist.










































































