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Entwässern mit Petersilie

Wer die Petersilie lediglich zur Dekoration für das kalte Büffet degradiert oder sie bestenfalls als Würzmittel für etliche Gerichte gebraucht, verkennt die gesundheitsfördernde und vor allem entwässernde Wirkung dieses Heilkrauts.

Wirkung

Vor allem regen ätherische Öle der Petersilie die Nierentätigkeit an, sie wirken krampflösend und harntreibend. Schon Hildegard von Bingen empfahl dieses aromatische Küchenkraut gegen Nieren- und Blasenleiden, gegen Gicht und Wasseransammlungen im Gewebe. Eine besondere Rolle spielen die ätherischen Wirkstoffe Apiol und Myristicin. Während Diuretika neben Wasser im Gewebe auch lebenswichtige Mineralstoffe ausscheiden, versorgt die Petersilie den Körper mit essenziellen Mineralstoffen und Spurenelementen und entwässert dennoch hervorragend. 

Anwendung

Die Petersilie lässt sich überaus vielseitig verwenden. Als Gewürz ist sie in sehr vielen Gerichten unverzichtbar. Roh gegessen trägt sie zur täglichen Abdeckung des Vitamin- und Mineralstoffbedarfs bei. Die „Dekoration“ also immer mitessen! Als Tee ist dieses beliebte Küchenkraut ein vorzügliches Heilmittel.

Tipp: Zum Entwässern eignet sich ein Tee aus Petersilie und Brennnessel. Kochen Sie einen halben Liter Wasser auf, geben Sie dann ein Bund klein geschnittene Petersilie hinzu und lassen das Gemisch leicht köcheln. Nach fünf Minuten nehmen Sie den Topf vom Herd und geben eine Handvoll Brennnesselblätter in das heiße Wasser. Nach weiteren fünf Minuten gießen Sie alles durch ein Sieb. Trinken Sie den Tee zwei- bis dreimal täglich.

Fazit: Die entwässernde Wirkung der Petersilie sollten Sie nicht unterschätzen. Sie ist oftmals chemischen Diuretika vorzuziehen.
 

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