Blutegeltherapie | Blutegelbehandlung
Eine Blutegeltherapie bzw. Blutegelbehandlung wird eingesetzt, um Krampfadern, Gürtelrose und rheumatische Beschwerden zu behandeln.
Die Wirkung des Therapeuten „Blutegel“, einem etwa 4 bis 5 Zentimeter langem Tier mit 240 Zähnen, ist unumstritten. Auch in der plastischen Chirurgie, zum Beispiel bei Replantationen, wird die Blutegeltherapie bzw. Blutegelbehandlung angewandt. Hier regen Blutegel die Durchblutung der Haut an und aktivieren die Funktionen der Gliedmaßen. Zudem wirkt die Blutegelbehandlung oder Blutegeltherapie entzündungshemmend und schmerzlindernd.
Das Ziel der Blutegeltherapie besteht in der Schmerzlinderung und der Auflösung von Flüssigkeitsstaus. Die Wirkung der Blutegeltherapie ist auf die mit dem Biss – der im Übrigen nicht schmerzt – abgegebenen Wirkstoffe zurückzuführen. Das so transportierte Hirudin mindert die Gerinnung des Blutes und hält es flüssig. Calin fördert die Blutreinigung.
Bei der Blutegelbehandlung werden die Blutegel zwischen 15 Minuten und 3 Stunden lang auf die Stelle der Haut gelegt, an der sie saugen sollen. Dort ernähren sie sich von dem Blut.
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